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Pflege – Frauenmantel (Alchemilla mollis): Praxisleitfaden

14 min de lecture
Entretien - Alchémille Commune (Alchemilla mollis) : Guide pratique - La Green Touch

Entdecken Sie, wie Sie Ihren Frauenmantel (Alchemilla mollis) mit den Expertentipps von La Green Touch 🌿 pflegen. Folgen Sie diesem umfassenden Leitfaden, um Ihrer Pflanze eine ideale Umgebung im Garten oder im Topf auf der Terrasse zu bieten, angepasst an das gemäßigte französische Klima (ozeanisch, kontinental und mediterran).

Pflege des Frauenmantels (Alchemilla mollis)

Der Frauenmantel (Alchemilla mollis), oft auch als Großer Frauenmantel bezeichnet, ist eine robuste, rundlich wachsende Staude, bekannt für ihre samtigen, fächerförmigen Blätter, die Tautropfen wunderschön einfangen. Manchmal mit anderen Frauenmantelarten (Gattung Alchemilla) verwechselt, bildet sie mit der Zeit einen dauerhaften Horst (5–10 Jahre und länger) und dient als flexibler Bodendecker am Beetrand, zu Füßen von Rosen oder in naturnahen Beeten. Ihre chartreuse-grünen Blüten hellen die Szenerie von Juni bis August auf. In Frankreich sehr beliebt, fügt sie sich sowohl in Gärten des ozeanischen Westens als auch in kontinentalere Beete ein, vorausgesetzt, die Bewässerung wird im Sommer angepasst.

Eigenschaften
Wissenschaftlicher NameAlchemilla mollis
Botanische FamilieRosaceae
Geografische HerkunftSüdosteuropa und Westasien (weit verbreitet in Europa eingebürgert)
StandortMilde Sonne bis Halbschatten (Morgensonne ideal bei heißem Sommer)
Winterhärtezone USDA · MindesttemperaturUSDA 3 bis 8 (üblicherweise 6b–9a in Frankreich je nach Region) · ca. –20 bis –25 °C im gut durchlässigen Freiland
BewässerungMäßig; im ersten Jahr regelmäßig, danach seltener (frischer Boden wird geschätzt)
BodenHumos, frisch, durchlässig; verträgt leichten Lehm und nicht übermäßigen Kalk
Wuchshöhe im Alter30–50 cm (bis zu 60 cm in Blüte) · 40–60 cm Ausbreitung
BlütezeitJuni bis August (Höhepunkt Juni–Juli)
SchwierigkeitsgradLeicht
ToxizitätUngiftig 🐾
Andere NamenMantel der Gottesmutter, Löwenfuß (je nach Region), Alchemilla

Standort und Platzierung ☀️

☀️ Milde Sonne bis Halbschatten 🕐 4–7 Std./Tag 🧭 Ost / West (Süd in kühlem Klima) 💨 Wind: verträglich bei frischem Boden

Der Frauenmantel wächst sehr gut in hellem Halbschatten, verträgt aber volle Sonne, wenn der Boden frisch bleibt. Peilen Sie 4 bis 7 Stunden Licht pro Tag an: Morgensonne (Ostausrichtung) oder gefiltertes Nachmittagslicht (Westen) in heißen Sommern. Planen Sie 30–50 cm Abstand zu einer Mauer oder Hecke ein, um eine zu trockene Zone zu vermeiden, während Sie von einem geschützten Mikroklima profitieren.

In mediterranen Regionen (Montpellier, Nizza) platzieren Sie ihn besser im Nachmittagshalbschatten, um Verbrennungen und Hitzestress zu begrenzen. Im atlantischen oder nördlichen Klima (Nantes, Brest, Lille) wird volle Sonne oft gut vertragen, besonders mit einer Mulchschicht. Im kontinentalen Klima (Paris, Straßburg) bevorzugen Sie milde Sonne und überwachen Hitzewellen. In Bergregionen wählen Sie eine helle, aber vor austrocknenden Winden geschützte Exposition.

Anzeichen für Lichtmangel: reduzierte Blüte, verlängerte und umfallende Stiele, weniger dichtes Laub.

Anzeichen für zu viel Sonne: braune Blattränder, "verbrennende" Blätter im Sommer, schnelles Welken selbst nach dem Gießen (überhitzter Boden).

Blüte und Vegetationszyklus 🌸

Die Blütezeit von Alchemilla mollis erstreckt sich in der Regel von Juni bis August, mit einem Höhepunkt im Juni–Juli (6 bis 10 Wochen je nach Wetter). Sie wird durch eine gute Wurzelbildung im Frühjahr, humosen Boden und regelmäßige Bewässerung in Trockenperioden gefördert. Um die dekorative Wirkung zu verlängern, entfernen Sie verblühte Blütenstiele kontinuierlich: Dies reinigt den Horst und kann eine leichte Nachblüte anregen, wenn der Sommer nicht zu heiß ist. Nach der Blüte verhindert ein sanfter Rückschnitt der verblühten Stiele die Selbstaussaat. Das Laub ist in Frankreich oft halbimmergrün: Es kann in strengen Wintern leiden, treibt aber im Frühjahr kräftig wieder aus.

Bewässerung 💧

Passen Sie die Bewässerung an die örtlichen Niederschläge, die Bodenbeschaffenheit und das Alter der Pflanze an. Nach der Etablierung (nach 1–2 Saisons) ist der Frauenmantel (Alchemilla mollis) in der Regel wenig anspruchsvoll, was den Wasserbedarf betrifft. Bevorzugen Sie eine tiefe und seltene Bewässerung, um die tiefe Wurzelbildung zu fördern.

Saison Häufigkeit Indikatives Volumen
🌱 Frühling 1 Bewässerung alle 7–10 Tage, wenn Regen < 15 mm/Woche (besonders im 1. Jahr) 3–6 L/Pflanze (10–12 L in einem Topf von 25–30 cm)
☀️ Sommer 1 Bewässerung alle 5–7 Tage; in mediterranen Zonen bei Regen < 10 mm/Woche: 2 Bewässerungen/Woche, im Morgengrauen 5–10 L/Pflanze je nach Hitze und Boden (Topf: 2–4 L, 2–3×/Woche bei Hitzewelle)
🍂 Herbst Alle 10–15 Tage bei trockenem Wetter; stoppen, wenn der Boden frisch bleibt und das Wachstum deutlich nachlässt 3–6 L/Pflanze (–30 bis –50 % gegenüber Sommer)
❄️ Winter Im Freiland unnötig, wenn Regen > 10 mm/Woche; im Topf: 1 Mal alle 3–5 Wochen bei trockenem Substrat Gering (0,5–1,5 L); niemals bei Frostwetter

Anzeichen für Durst: welkes oder eingerolltes Laub am Ende des Tages, trockener Boden 5–10 cm tief, vergilbende Blätter an unteren Stielen.

Wassserüberschuss: allgemeine Vergilbung, Fäulnis am Wurzelhals, Pilze an der Oberfläche; Drainage verbessern oder Pflanze umsetzen.

Tipp: Legen Sie eine organische Mulchschicht (5–8 cm Holzhackschnitzel oder Rinde) um den Fuß, um Feuchtigkeit zu speichern und die sommerliche Bewässerung um 30 bis 50 % zu reduzieren.

Boden, Drainage und Kompatibilität 🌱

Der Frauenmantel liebt humose, frische, aber durchlässige Böden von lehmig-toniger bis lehmiger Textur und ist tolerant, wenn der Boden nicht erstickend ist. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist ideal, aber er verträgt etwas Kalk (vermeiden Sie ausgesprochen kalkhaltige und trockene Böden). Bei der Pflanzung arbeiten Sie 2 bis 4 L reifen Kompost pro Pflanze ein; bei schwerem Boden fügen Sie eine Handvoll Bims oder groben Sand hinzu, um Staunässe im Winter zu vermeiden.

Pflanzen Sie die Pflanzen im Abstand von 35 bis 45 cm (dichter Bodendecker in 2 Saisons). Pflanzen Sie auf gleicher Höhe wie den Wurzelballen: Wurzelhals bündig, niemals vergraben. Er lässt sich sehr gut mit Rosen (versteckt den Fuß), winterharten Geranien, Funkien, Sterndolden und feinen Gräsern kombinieren. Vermeiden Sie direkte Konkurrenz mit sehr nährstoffzehrenden und ausläuferbildenden Pflanzen (bestimmte Minzen im Freiland), die ihn ersticken können.

Wählen Sie für den Topf einen Behälter mit mindestens 25–30 cm Durchmesser (10–15 L) mit Drainagelöchern und ein Substrat, das die Frische bewahrt; eine Drainageschicht (2–4 cm) aus Blähton oder Bims ist nützlich, besonders in feuchtem atlantischem Klima.

Pflanzung 🪴

In Frankreich ist die beste Zeit für die Pflanzung des Frauenmantels der Herbst (September bis November): Der Boden ist noch warm, die Wurzelbildung beginnt schnell und die Pflanze ist im folgenden Sommer widerstandsfähiger. Der Frühling (März bis Mai) ist ebenfalls möglich, besonders in kontinentalen Zonen mit kalten Wintern. Im Mittelmeerraum ist der Herbst fast immer vorzuziehen (weniger Wasserstress). In Bergregionen warten Sie das Ende der Spätfröste ab, wenn der Boden sehr kalt bleibt.

  • Bearbeiten Sie den Boden 20–25 cm tief, entfernen Sie Wurzeln von Unkräutern.
  • Fügen Sie reifen Kompost und, falls nötig, eine dränierende Bodenverbesserung hinzu.
  • Nach der Pflanzung gründlich gießen, dann den Boden 3–4 Wochen lang leicht feucht halten.
Die Schritte der Pflanzung 🪴
  1. Wählen Sie die richtige Zeit: Bevorzugen Sie den Herbst (Sept.–Nov.) für Sträucher und winterharte Stauden, oder den Frühling (März–Mai) nach den letzten Frösten für halbwinterharte Arten. Im Mittelmeerraum ist die Herbstpflanzung fast immer vorzuziehen.
  2. Bereiten Sie ein Loch vor, das doppelt so breit und 1,5-mal so tief ist wie der Wurzelballen.
  3. Verbessern Sie den Boden mit 1/3 reifem Kompost und, falls nötig, grobem Sand für die Drainage.
  4. Befeuchten Sie den Wurzelballen, falls er trocken ist, bevor Sie ihn einsetzen.
  5. Pflanzen Sie so, dass der Wurzelhals auf Bodenniveau ist.
  6. Drücken Sie leicht an, bilden Sie eine Gießmulde und gießen Sie reichlich (5–10 L je nach Größe).
  7. Mulchen Sie sofort 5–8 cm dick und vermeiden Sie direkten Kontakt mit dem Stiel.

Vermehrung 🌿

Die zuverlässigste Methode zur Vermehrung des Frauenmantels ist die Teilung des Horstes: Sie bewahrt die Eigenschaften der Pflanze, sorgt für schnelles Anwachsen und begrenzt die Selbstaussaat. Führen Sie dies im frühen Frühling (März–April) in kontinentalem Klima oder im frühen Herbst (September) in atlantischem und mediterranem Klima durch. Die Erfolgsquote ist hoch, wenn Sie schnell neu pflanzen und den Boden 2–3 Wochen lang feucht halten.

Die Schritte der Vermehrung 🌿
  1. Gießen Sie den Horst am Vortag, um die Entnahme zu erleichtern und den Wasserstress zu begrenzen.
  2. Heben Sie die Pflanze mit einer Grabegabel heraus, wobei Sie so viele Wurzeln wie möglich erhalten.
  3. Teilen Sie den Horst mit einem sauberen Messer in 2 bis 4 Teilstücke: Jedes Teilstück sollte Wurzeln und 2–3 Blattrosetten haben.
  4. Kürzen Sie bei trockenem Wetter die großen Blätter leicht (um 1/3), um die Verdunstung zu reduzieren.
  5. Pflanzen Sie sofort auf gleicher Höhe des Wurzelhalses mit einem Abstand von 35 bis 45 cm.
  6. Gießen Sie reichlich (3–5 L pro Teilstück) und halten Sie den Boden anschließend 15 bis 20 Tage feucht.

Winterhärte und Überwinterung ❄️

Alchemilla mollis ist eine sehr winterharte Staude: In Frankreich übersteht sie den Winter in der Regel problemlos (nützliche Referenz: USDA 6b–9a je nach Region und Situation), mit einer Toleranz, die im gut durchlässigen Freiland bis zu –20 °C reichen kann. Das Laub ist oft halb-immergrün: Es kann sich niederlegen, Flecken bekommen oder teilweise verschwinden und treibt dann im Frühjahr wieder aus. Im Atlantik/Westen (mäßiger Frost) genügt eine leichte Mulchschicht; ein P17-Vlies ist nur bei einem späten Kälteeinbruch gerechtfertigt. Im kontinentalen/Nordosten planen Sie 8–10 cm Mulch + P30-Vlies ein, wenn Tiefsttemperaturen < –10 °C angekündigt sind. Im Mittelmeerraum ist das Risiko außerhalb außergewöhnlicher Episoden gering, aber achten Sie auf winterliche Trockenheit im Topf. In Bergregionen schützen Sie sie systematisch (Mulch + Vlies) und vermeiden Sie überschüssiges Wasser unter Schnee.

Im Topf wird der Frost verstärkt: Isolieren Sie den Behälter vom Boden (Holzunterlage), stellen Sie ihn an eine Wand und bringen Sie ihn in einen unbeheizten Unterschlupf, wenn mehrere Nächte mit Tiefsttemperaturen nahe –8/–10 °C erwartet werden.

Schnitt und saisonale Pflege ✂️

Der Schnitt des Frauenmantels beschränkt sich auf eine Reinigung und, falls nötig, eine Verjüngung. Bei jungen Pflanzen entfernen Sie einfach beschädigte Blätter, um einen dichten Horst zu fördern. Nach der Blüte (oft Juli–August) schneiden Sie die verblühten Stiele auf 5–10 cm zurück: Dies verhindert die Selbstaussaat und sorgt für einen sauberen Rand. Im Spätwinter (Febr.–März) entfernen Sie alte, fleckige oder niederliegende Blätter: Der Frühjahrsaustrieb wird homogener, besonders im kontinentalen Klima.

  • Atlantik: Achtung vor winterlicher Feuchtigkeit; teilen Sie die Horste, wenn sie nass bleiben, und reinigen Sie sie früh im Frühjahr.
  • Kontinental: Warten Sie das Ende der stärksten Fröste ab, bevor Sie zurückschneiden, um das Herz nicht freizulegen.
  • Mittelmeer: Nach der Blüte zurückschneiden und mulchen, um die Überhitzung des Bodens zu begrenzen.
  • Bergregion: Reinigung beim Tauwetter; vermeiden Sie, feuchte Reste im Herzen zu lassen (Fäulnisgefahr unter Schnee).

Dünger: Im Freiland genügt oft eine Kompostgabe im Frühjahr (1–2 cm als Oberflächendüngung). Im Topf oder auf magerem Boden: ein organischer Granulatdünger im März, dann ein verdünnter Flüssigdünger mit ¼–½ Dosis alle 4–6 Wochen von März bis September.

Biodiversität und Kombinationen 🐝

Die zarten, chartreuse-grünen Blüten werden von zahlreichen Bestäubern (Bienen, Schwebfliegen) besucht, und das dichte Laub bietet kleine Verstecke am Fuße der Beete. In naturnahen Gärten kombinieren Sie ihn mit pflegeleichten Stauden (winterharte Geranien, Sterndolden, Glockenblumen) und einigen Kräutern (Thymian, Bohnenkraut am Rand in trockenem Klima), um die Blütezeit zu diversifizieren. Der Frauenmantel kann sich aussäen, wenn die Samen reifen dürfen: Er ist keine große invasive Art, aber in manchen frischen Gärten im Westen kann er sehr präsent werden; ein Rückschnitt nach der Blüte löst das Problem.

Häufige Probleme und Lösungen

Symptom Wahrscheinliche Ursache Empfohlene Lösung
Braune Blattränder Sengende Sonne + trockener Boden (Hitzewelle), besonders in mediterranem/kontinentalem Klima Tiefe Bewässerung im Morgengrauen, Mulch 5–8 cm, Umstellung auf Nachmittagshalbschatten falls möglich
Laub vergilbt und fällt zusammen Wassserüberschuss, verdichteter Boden, erstickter Wurzelhals Boden belüften, Kompost + Bims hinzufügen, Bereich erhöhen, zu häufige automatische Bewässerung vermeiden
Echter Mehltau (weißer Belag) Trockene Luft + Temperaturschwankungen, dichtes Laub, Wasserstress Auslichten/Reinigen, am Fuß gießen, bei Bedarf Schwefel oder Bikarbonat sprühen, übermäßigen Stickstoff vermeiden
Blätter durchlöchert / angefressen Schnecken/Nacktschnecken im Frühling (besonders Atlantik, schattige Bereiche) Abends absammeln, Barrieren (Asche/Stroh/Späne), bei Bedarf Ferramol, Igel und Laufkäfer fördern
Wenig Blüten Lichtmangel, zu stickstoffreicher Boden, zu alter Horst In helleren Bereich umsetzen, Stickstoff reduzieren, Horst alle 3–5 Jahre teilen
Überall Selbstaussaat Samen reif geworden, Stiele nach der Blüte nicht geschnitten Verblühte Blütenstiele im Juli–August schneiden, junge Pflanzen im Frühjahr jäten, mulchen, um Keimung zu begrenzen

Tipp La Green Touch 🌿 : Wenn Sie den „moosigen Rande“-Effekt des Frauenmantels lieben, aber befürchten, dass er sich aussät, schneiden Sie die Blüten radikal zurück, sobald sie gelb werden (oft Mitte Juli in der Ebene). Sie behalten das dekorative Laub, fördern einen frischeren Neuaustrieb und kontrollieren auf natürliche Weise den Platz, den er im Beet einnimmt.

📅 Pflegekalender nach Saison

🌸 Frühling ☀️ Sommer 🍂 Herbst ❄️ Winter
Reinigung beschädigter Blätter (Febr.–März)
Pflanzung/Teilung (März–April je nach Region)
Kompost als Oberflächendüngung + Mulch
Tiefe Bewässerungen in Trockenperioden
Entfernung verblühter Blüten (Juli–Aug.)
Beobachtung Mehltau/Schnecken je nach Zone
Pflanzung/Teilung (Sept.) in milden Zonen
Auslichten des Horstes bei zu dichter Wuchsform
Mulchen vor den ersten kontinentalen Frösten
Minimale Bewässerung im Topf außerhalb des Frosts
Schutz bei starkem Frost (Vlies/Mulch)
Staunässe am Wurzelhals vermeiden

Um Ihren Frauenmantel (Alchemilla mollis) täglich zu pflegen, hat La Green Touch 🌿 die am besten geeigneten Produkte für Sie ausgewählt: Substrate, Dünger, Werkzeuge und Zubehör, empfohlen von unseren Botanik-Experten.

FAQ

Wann soll man Frauenmantel schneiden?

Der Hauptschnitt erfolgt nach der Blüte (oft Juli–August), indem die verblühten Stiele auf 5–10 cm gekürzt werden, um einen sauberen Horst zu erhalten und die Selbstaussaat zu begrenzen. Eine zweite, leichtere Pflege erfolgt im Spätwinter (Febr.–März): Entfernen Sie fleckige, niederliegende oder beschädigte Blätter. In kontinentalem Klima warten Sie das Ende der starken Fröste ab, um das Herz nicht freizulegen. In atlantischem Klima reinigen Sie eher früh im Frühjahr, um feuchtigkeitsbedingte Krankheiten zu begrenzen.

Wie pflanzt man Frauenmantel und in welcher Tiefe?

Pflanzen Sie ihn im Herbst oder Frühling in humosen, durchlässigen Boden. Wichtig ist, den Wurzelhals auf Bodenniveau zu halten: Vergraben Sie ihn nicht, da sonst das Herz im feuchten Winter faulen kann. Pflanzen Sie die Pflanzen im Abstand von 35 bis 45 cm, je nachdem, welchen Bodendeckereffekt Sie erzielen möchten. Nach der Pflanzung gut gießen (5–10 L) und dann den Boden 3–4 Wochen lang leicht feucht halten.

Welcher Boden ist am besten für Frauenmantel?

Der Frauenmantel bevorzugt einen fruchtbaren, humosen, frischen, aber niemals durchnässten Boden. Er verträgt leicht lehmigen Boden, wenn die Drainage gut ist, und etwas Kalk, wenn der Boden nicht zu stark austrocknet. Bei schwerem Boden ist eine Verbesserung mit Kompost und Bims/groben Sand sehr nützlich. Im Topf erzielt ein Substrat, das die Feuchtigkeit hält, ohne zu verdichten, die besten Ergebnisse.

Braucht Frauenmantel viel Sonne?

Nein: Er ist perfekt für hellen Halbschatten und schätzt milde Sonne, besonders am Morgen. In heißen und trockenen Regionen (Mittelmeer) begrenzt Halbschatten am Nachmittag Verbrennungen. Im Atlantik oder Norden kann er in der Sonne kultiviert werden, wenn der Boden frisch bleibt. Bei Lichtmangel blüht er weniger und der Horst öffnet sich.

Wie gießt man Alchemilla mollis?

Gießen Sie im ersten Jahr regelmäßig, um die Wurzelbildung zu gewährleisten, und dann seltener: Ziel ist ein frischer, nicht durchnässter Boden. Im Sommer rechnen Sie oft mit 1 Bewässerung/Woche in gemäßigtem Klima und bis zu 2 in Hitzewellenperioden (besonders im Topf). In feuchten atlantischen Zonen achten Sie eher auf übermäßiges Wasser und mangelnde Drainage. Gießen Sie am Fuß, vorzugsweise im Morgengrauen, und mulchen Sie, um die Feuchtigkeit zu stabilisieren.

Wann blüht Frauenmantel und wie kann man die Blüte verlängern?

Er blüht in der Regel von Juni bis August, mit einem Höhepunkt im Juni–Juli. Ein mit Kompost angereicherter Boden und Bewässerungen in Trockenperioden verbessern die Blüte erheblich. Um die dekorative Wirkung zu verlängern, entfernen Sie die verblühten Blüten kontinuierlich: Dies verhindert auch das Aufsamen. In sehr heißen und trockenen Sommern ermöglicht ein Nachmittagshalbschatten, einen frischeren und blütenreicheren Horst zu erhalten.

Wie vermehrt man Frauenmantel?

Am einfachsten ist die Teilung des Horstes im Frühjahr (März–April) oder im Frühherbst (September). Heben Sie den Horst aus, teilen Sie ihn in mehrere Teilstücke mit Wurzeln und pflanzen Sie diese sofort wieder ein. Gut gießen und dann den Boden 2–3 Wochen lang feucht halten. Die Aussaat ist möglich, führt aber zu variablen Ergebnissen und fördert die Selbstaussaat im Garten.

Ist Frauenmantel winterhart und fürchtet er Frost?

Ja, er ist sehr winterhart und übersteht die französischen Winter im Freiland, besonders wenn der Boden gut durchlässig ist. In kontinentalem Klima schützt eine Mulchschicht den Wurzelhals bei wiederholtem Frost und Frost-Tau-Wechseln. Im Topf gefriert der Wurzelballen schneller: Isolieren Sie den Behälter und bringen Sie ihn in einen frostfreien Unterschlupf, wenn mehrere Nächte unter –8/–10 °C erwartet werden. Der oberirdische Teil kann leiden, aber die Pflanze treibt im Frühjahr wieder aus.

Kann man Frauenmantel im Topf auf dem Balkon anbauen?

Ja, vorausgesetzt, Sie bieten ihm einen Topf von mindestens 10–15 L mit Drainage und ein humoses Substrat, das die Frische hält. Im Sommer ist die Bewässerung häufiger als im Freiland, besonders bei Südausrichtung. Stellen Sie den Topf idealerweise in die Morgensonne oder in den Nachmittagshalbschatten. Im Winter schützen Sie den Behälter vor Frost (Isolierung, Gruppierung, minimale Bewässerung außerhalb des Frosts).

Empfehlungen für Experten 🌿

Empfohlener Lux / PPFD: 1500–3500 Lux; ca. 200–500 µmol/m²/s (heller Halbschatten bis milde Sonne)

Optimaler Boden-pH: 6,0–7,2 (verträgt bis zu ~7,6 bei frischem Boden)

EC Nährlösung (erdlose Kultur / Topf): 0,8–1,4 mS/cm (vermeiden >1,6 mS/cm)

Empfohlenes NPK: mildes Verhältnis Typ 4-6-8 oder 5-5-7 (Kalium für Standfestigkeit fördern, Stickstoffüberschuss vermeiden)

Professioneller Substrattyp (Containerkultur): 50 % Blumenerde/gesiebter Kompost + 30 % Kokosfaser oder Lauberde + 20 % Bims/Perlit (drainierend, aber wasserhaltend)

Umgebungsluftfeuchtigkeit: 50–80 % (Vorsicht vor Mehltau bei zu dichtem Horst und Wechsel von trocken/feucht)

Minimale Überlebenstemperatur: ca. –20 °C (USDA Zone 6b und darüber, gut durchlässiger Freilandboden)

Häufigkeit der Teilung / Erneuerung: alle 3–5 Jahre zur Erhaltung von Wuchskraft und Blüte

Empfohlener Düngertyp: organischer Langzeitdünger im Frühjahr + flüssiger Zusatz ¼–½ Dosis im Topf

Vorbeugende Behandlung: Schachtelhalmbrühe zur Pilzprävention; Schwefel gegen Mehltau bei Bedarf; Schmierseife bei kleinen Schädlingen (immer außerhalb der prallen Sonne)

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