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Pflege - Dahlie (Dahlia x hybrida): Praktischer Leitfaden

14 min de lecture
Entretien - Dahlia (Dahlia x hybrida) : Guide pratique - La Green Touch

Entdecken Sie, wie Sie Ihre Dahlie (Dahlia x hybrida) pflegen können, mit den Expertentipps von La Green Touch 🌿. Befolgen Sie diesen umfassenden Leitfaden, um Ihrer Pflanze eine ideale Umgebung im Garten oder im Topf auf der Terrasse zu bieten, angepasst an das gemäßigte französische Klima (ozeanisch, kontinental und mediterran).

Pflege von Dahlien (Dahlia x hybrida)

Die Dahlie, oft einfach Dahlia genannt, umfasst zahlreiche Sorten, die von Dahlia x hybrida (hort. Syn.: Dahlia Hybrid) abstammen. Es handelt sich um eine ausdauernde Knollenpflanze mit buschigem Wuchs, die im Sommer und Herbst eine spektakuläre und sehr lange Blütezeit bietet. Je nach Sorte bildet sie kompakte Horste oder hohe, blühende Stiele, die ideal für Beete und als Schnittblumen sind. Bei guter Pflege kann sie durch die Überwinterung der Knollen viele Jahre leben. Besonders beliebt in den Gärten des Westens und Südwestens Frankreichs (Nantes, Bordeaux) wegen ihres "Blumengarten"-Effekts, eignet sich diese Pflanze auch hervorragend für die Topfkultur auf der Terrasse.

Eigenschaften
Wissenschaftlicher NameDahlia x hybrida
Botanische FamilieAsteraceae (Korbblütler)
Geografische HerkunftGartenhybriden aus Arten Mexikos und Mittelamerikas
StandortVolle Sonne bis heller Halbschatten
Winterhärtezone USDA · MindesttemperaturUSDA 8–9 im Freiland (–6 bis –2 °C); Knollen müssen bei unter 0 bis –2 °C je nach Bodenfeuchtigkeit geschützt/ausgegraben werden
BewässerungRegelmäßig während des Wachstums; mäßig, aber tief, sobald etabliert
BodenReichhaltig, frisch, aber gut durchlässig, eher neutral; winterliche Staunässe vermeiden
Wuchshöhe im Alter40 cm bis 1,5 m je nach Sorte (Zwerg- bis Riesensorten)
BlütezeitJuni/Juli bis Oktober (bis zum Frost)
SchwierigkeitsgradEinfach bis mittel (Überwinterung muss beherrscht werden)
ToxizitätGiftig für Hunde und Katzen (Hautreizungen/Einnahme: mögliche Verdauungsstörungen) 🐾
Andere NamenHybriddahlie, Gartendahlie, Dekorative Dahlie (je nach Form)

Standort und Platzierung ☀️

☀️ Volle Sonne bis Halbschatten 🕐 6–8 Std./Tag 🧭 Süd / Südwest 💨 Vor starkem Wind schützen

Für eine üppige Blüte stellen Sie Ihre Dahlie an einen sonnigen Standort (idealerweise 6 bis 8 Stunden pro Tag). Eine Ausrichtung nach Süden oder Südwesten ist sehr gut geeignet, mit einem luftigen, aber windgeschützten Bereich. Lassen Sie 40 bis 80 cm Abstand zwischen der Pflanze und einer Wand/Zaun, um zu trockene Bereiche zu vermeiden und die Luftzirkulation zu erleichtern.

In der Atlantikregion (Nantes, La Rochelle, Bordeaux) und im kontinentalen Bereich (Paris, Straßburg) wird volle Sonne in der Regel gut vertragen. Im mediterranen Klima (Montpellier, Nizza) kann ein Halbschatten am Nachmittag das vorzeitige Abfallen der Knospen bei Temperaturen über 32–35 °C verhindern. Im Gebirge bevorzugen Sie die wärmste Exposition und einen geschützten Standort, da die Saison kürzer ist.

Anzeichen für Lichtmangel: sich lang streckende und umfallende Stiele, spärliches Laub, wenige Blütenknospen, späte Blüte.

Anzeichen für zu viel Sonne: absterbende Knospen bei Hitzewellen, sich zusammenrollende Blätter, braune Ränder trotz feuchtem Boden.

Blüte und Vegetationszyklus 🌸

Die Dahlie blüht in der Regel von Juli bis Oktober (manchmal schon im Juni, wenn die Knollen warm vorgezogen wurden), bis zum ersten Frost. Die Blüte wird durch Wärme und gutes Licht gefördert; die Pflanze ist laubabwerfend: das Laub verschwindet im Herbst. Um die Blütezeit zu verlängern, entfernen Sie regelmäßig verblühte Blüten (Deadheading), um die Samenbildung zu vermeiden, und sorgen Sie für eine kaliumreiche Ernährung. Lassen Sie nach der Blüte die Stiele leicht vergilben, bevor Sie die Knollen überwintern: dies hilft den Knollen, ihre Reserven für einen kräftigen Neuaustrieb im nächsten Frühjahr aufzubauen.

Bewässerung 💧

Passen Sie die Bewässerung an die lokalen Niederschläge, die Bodenbeschaffenheit und das Alter der Pflanze an. Nach der Etablierung (nach 1–2 Saisons) ist die Dahlie (Dahlia x hybrida) in der Regel wenig wasserbedürftig. Bevorzugen Sie eine tiefe und seltene Bewässerung, um eine tiefe Wurzelbildung zu fördern.

Jahreszeit Häufigkeit Indikatives Volumen
🌱 Frühling 1 Bewässerung alle 5–7 Tage, wenn < 20 mm/Woche; nach der Pflanzung 2 Bewässerungen/Woche für 2–3 Wochen 3–6 L/Pflanze (Topf: 1–2 L)
☀️ Sommer 1–2 Bewässerungen/Woche; Mittelmeerzone, wenn Regen < 10 mm/Woche: 2–3 Bewässerungen/Woche, eher morgens 6–12 L/Pflanze (Topf: 2–4 L je nach Größe)
🍂 Herbst Alle 10–15 Tage bei trockenem Wetter; schrittweises Einstellen, wenn das Laub vergilbt und die Pflanze in die Ruhephase geht 3–6 L/Pflanze (−30 bis −50 % im Vergleich zum Sommer)
❄️ Winter Im Freiland unnötig, wenn Regen > 10 mm/Woche; im Topf: sehr sporadisch (max. 1 Mal/Monat) an frostfreiem Ort Minimal; niemals bei Frostwetter

Anzeichen von Durst: welkes oder eingerolltes Laub am späten Nachmittag, trockener Boden 5–10 cm tief, gelb werdende Blätter an den unteren Stielen.

Übermäßige Bewässerung: allgemeines Vergilben, Fäulnis am Wurzelhals, Pilze an der Oberfläche; die Drainage verbessern oder die Pflanze umsetzen.

Tipp: Eine organische Mulchschicht (5–8 cm Holzhackschnitzel oder Rinde) um die Pflanzen legen, um die Feuchtigkeit zu bewahren und die sommerlichen Bewässerungen um 30 bis 50 % zu reduzieren.

Boden, Drainage und Verträglichkeit 🌱

Die Dahlie liebt einen fruchtbaren, humosen und gut durchlässigen Boden, der im Sommer frisch bleibt, ohne durchnässt zu sein. Ein zu schwerer und feuchter Boden im Winter fördert die Fäulnis der Knollen. Streben Sie einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert an (ca. 6,2 bis 7,2); die meisten Dahlien vertragen etwas Kalk, wenn der Boden lebendig und reich an organischer Substanz bleibt.

Beim Pflanzen 2–4 L reifen Kompost pro Pflanze (oder eine Schaufel voll) einarbeiten; in lehmigem Boden Bimsstein oder Grobsand hinzufügen, um die Struktur zu lockern. Pflanzen Sie die Knollen 10–15 cm tief (Wurzelhals knapp unter Bodenniveau) und halten Sie je nach Wuchsstärke 40 bis 80 cm Abstand; große Sorten benötigen auch eine Stütze.

Gute Kombinationen: bodendeckende Stauden (Storchschnabel, Katzenminze) zur Beschattung des Bodens, Kräuter (Lavendel, Thymian) in der Nähe zur Anziehung von Bestäubern und leichte Gräser für einen natürlichen Effekt. Vermeiden Sie zu starke Wurzelkonkurrenz am Fuße dichter Sträucher. Im Kübel planen Sie einen Behälter von mindestens 25–40 L (und mehr für große Dahlien), mit Abzugslöchern und einer 3–5 cm dicken Drainageschicht aus Blähton/Bimsstein.

Pflanzung 🪴

In Frankreich wird die Dahlie meist im Frühling (März bis Mai) nach den letzten Frösten gepflanzt, da ihre Knollen empfindlich auf feuchte Kälte reagieren. Im Atlantikklima kann man pflanzen, sobald sich der Boden erwärmt (oft Ende März/April). Im kontinentalen und im Gebirgsklima wartet man besser bis Ende April bis Mai. In der Mittelmeerzone hilft eine frühe Frühjahrspflanzung (oder das Vorziehen im Topf), den Stress der sommerlichen Hitzewelle zu vermeiden.

  • Wählen Sie einen sonnigen Bereich, der vor dominanten Winden geschützt ist.
  • Planen Sie für Sorten, die über 80 cm hoch werden, bereits bei der Pflanzung eine Stütze ein.
  • Gießen Sie bei der Pflanzung und lassen Sie dann die Oberfläche zwischen den Wassergaben leicht antrocknen.
Die Schritte der Pflanzung 🪴
  1. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt: Bevorzugen Sie den Herbst (Sept.–Nov.) für Sträucher und winterharte Stauden oder den Frühling (März–Mai) nach den letzten Frösten für halbwinterharte Arten. Im Mittelmeerraum ist die Herbstpflanzung fast immer vorzuziehen.
  2. Bereiten Sie ein Loch vor, das 2-mal so breit und 1,5-mal so tief wie der Wurzelballen ist.
  3. Verbessern Sie den Boden mit 1/3 reifem Kompost und bei Bedarf grobem Sand für die Drainage.
  4. Befeuchten Sie den Wurzelballen, falls er trocken ist, bevor Sie ihn einsetzen.
  5. Pflanzen Sie so, dass der Wurzelhals auf Bodenniveau liegt.
  6. Drücken Sie die Erde leicht an, formen Sie einen Gießrand und gießen Sie reichlich (5–10 L je nach Größe).
  7. Mulchen Sie sofort 5–8 cm hoch, vermeiden Sie direkten Kontakt mit dem Stiel.

Vermehrung 🌿

Die einfachste und zuverlässigste Methode, eine Dahlie zu vermehren, ist die Teilung der Knollen. Dies geschieht im Frühjahr (März-April, kurz vor der Pflanzung), wenn die Augen (Knospen) zu erwachen beginnen. Die Erfolgsquote ist ausgezeichnet, wenn jedes Teilstück mindestens eine lebensfähige Knospe trägt. Dies ist auch eine gute Möglichkeit, einen im Laufe der Jahre zu dicht gewordenen Horst zu verjüngen.

Die Schritte der Vermehrung 🌿
  1. Holen Sie die Knollen im März-April aus dem Winterquartier und lassen Sie sie 24–48 Stunden an einem trockenen Ort aufwärmen.
  2. Suchen Sie die Augen (kleine Knospen) am Wurzelhals: Diese bilden die Stiele.
  3. Teilen Sie den Stock mit einem sauberen Messer in Teilstücke, wobei jedes 1 bis 3 Augen und einen Teil der Knolle haben sollte.
  4. Bei größeren Schnitten die Schnittstellen 12–24 Stunden an einem belüfteten Ort heilen lassen (Option: mit Holzkohlepulver bestreuen).
  5. Pflanzen Sie jedes Teilstück 10–15 cm tief in erwärmten, durchlässigen Boden und gießen Sie mäßig.

Winterhärte und Überwinterung ❄️

Die Dahlie ist eine ausdauernde Knollenpflanze, die in feuchtem Boden wenig winterhart ist. Praktisch wird der oberirdische Teil bereits bei 0 bis –1 °C zerstört, und die Knollen leiden nachhaltig, wenn der Boden auf –2 bis –5 °C abkühlt, insbesondere wenn er durchnässt ist (globale Referenz: USDA 8–9 im Freiland). Da die Pflanze laubabwerfend ist, ist es normal, dass sie im Winter verschwindet: Es kommt alles auf die Konservierung der Knollen an.

Im Atlantik-/Westbereich kann eine dicke Mulchschicht (10–15 cm) in gut durchlässigem Boden ausreichen, aber das Ausgraben ist für wertvolle Sorten sicherer. Im kontinentalen/Nordostbereich nach dem ersten Frost ausgraben, trocknen lassen und dann frostfrei (5–10 °C) in Papier/Zeitung oder trockenem Torf/Hobelspänen lagern; im Garten ein P30-Vlies anbringen, wenn Sie die Überwinterung im Freiland versuchen. Im Mittelmeerraum ist die Überwinterung im Freiland oft möglich, wenn der Boden sehr gut entwässert. Im Gebirge werden das Ausgraben und die frostfreie Lagerung dringend empfohlen.

Im Topf dringt der Frost schneller ein: Bringen Sie den Behälter in einen unbeheizten Unterstand, sobald Mindesttemperaturen unter 2–3 °C angesagt sind, oder isolieren Sie den Topf (Karton, Vlies, Kügelchen) und halten Sie das Substrat kaum feucht.

Schnitt und saisonale Pflege ✂️

Für robustere Dahlien kürzen Sie die Triebspitzen junger Stiele, wenn sie 20–30 cm hoch sind: Dies fördert die Verzweigung (nützlich im Atlantik- und Kontinentalklima, wo die Stiele bei Regen/Wind umfallen können). Entfernen Sie verblühte Blüten, sobald die Blütenblätter welken, indem Sie oberhalb eines Blattpaares schneiden: So regen Sie neue Knospen an. Für hohe Sorten stützen und locker anbinden.

Am Ende der Saison, nach dem ersten Frost, schneiden Sie die Stiele auf 10–15 cm zurück, bevor Sie sie ausgraben oder schützen. Zur Nährstoffversorgung: Im Freiland reicht oft eine Kompostgabe im Frühjahr aus; in nährstoffarmem Boden oder bei Topfkultur mischen Sie im März-April einen organischen Grunddünger bei und geben dann von März bis September alle 4 bis 6 Wochen einen ¼–½ verdünnten Flüssigdünger (eher kaliumreich zur Unterstützung der Blüte).

Klima-Variante: Im Mittelmeerraum die Schnittintervalle während Hitzewellen verlängern (die Pflanze braucht Laub zum Schutz); im Gebirgsklima nicht zu spät zurückschneiden, um die Blüte nicht zu verzögern.

Biodiversität und Kombinationen 🐝

Dahlienblüten ziehen viele Bestäuber (Bienen, Hummeln, Schmetterlinge) an, besonders Sorten mit offener Mitte (einfache Blüten). Kombinieren Sie sie mit Kräutern (Thymian, Salbei, Oregano) und Bodendeckern, die den Boden kühl halten: So reduzieren Sie das Unkrautjäten und stabilisieren die Feuchtigkeit, praktisch in pflegeleichten Gärten. Dahlien gelten in Frankreich nicht als invasiv, aber achten Sie im Frühjahr auf Schnecken: Sie können einen Austrieb in wenigen Nächten zunichtemachen.

Häufige Probleme und Lösungen

Symptom Wahrscheinliche Ursache Empfohlene Lösung
Knospen fallen ab, ohne sich zu öffnen Wasserstress, Hitze > 32–35 °C, Lichtmangel oder Kaliummangel Tiefes Gießen am frühen Morgen, Mulch 5–8 cm; im Mittelmeerraum am Nachmittag Halbschatten; kaliumreicher Blütendünger
Vergilbende und weiche Blätter Übermäßige Bewässerung, Staunässe, beginnende Wurzelfäule Bewässerung reduzieren, Boden lockern, Bimsstein/Sand hinzufügen; im Topf in durchlässigeres Substrat umtopfen
Umfallende Stiele Wind/Regen, hohe Sorte ohne Stütze, Lichtmangel Sofort nach der Pflanzung stützen, locker anbinden; volle Sonne; bei 20–30 cm zurückschneiden, um Dichte zu fördern
Löcher in jungen Blättern Schnecken/Nacktschnecken (feuchtes Frühjahr, besonders Atlantik) Physische Barrieren, Ferramol/Eisenphosphat, morgens gießen, Unterstände/Fallen; Verstecke reinigen
Weißer Puder auf Blättern Echter Mehltau (trockene Luft + Temperaturschwankungen, dichte Belaubung) Ausdünnen, Blätter nicht gießen, bei Bedarf mit Schwefel behandeln; Bewässerung am Fuß bevorzugen
Schwache Blüte Lichtmangel, Stickstoffüberschuss, nicht entfernte verblühte Blüten, nährstoffarmer Boden 6–8 Std. Sonne; Dünger reicher an K als N; verblühte Blüten entfernen; Kompost im Frühjahr
Knollen faulen im Lager Zu feuchte Lagerung, nicht getrocknete Knollen, nicht verheilte Wunden 2–5 Tage trocknen, Erde entfernen, bei 5–10 °C trocken lagern; 1x/Monat kontrollieren und weiche Teile entfernen

📅 Pflegekalender nach Jahreszeiten

🌸 Frühling ☀️ Sommer 🍂 Herbst ❄️ Winter
Nach Frost pflanzen (März–Mai)
Bei 20–30 cm einkürzen, stützen
Mulchen und Bewässerung beginnen
Tiefe Bewässerung + Mulchen
Verblühte Blüten entfernen
Dünger für Topf/starkes Wachstum alle 4–6 Wochen
Bewässerung bei sinkenden Temperaturen reduzieren
Letzte Sträuße, leichte Reinigung
Nach dem 1. Frost: zurückschneiden, ausgraben/trocknen
Knollen bei 5–10 °C trocken lagern
Monatlich kontrollieren (Fäulnis/Austrocknung)
Im Freiland: mit Mulch/Vlies je nach Region schützen

Um Ihre Dahlie (Dahlia x hybrida) täglich zu pflegen, hat La Green Touch 🌿 die am besten geeigneten Produkte für Sie ausgewählt: Substrate, Dünger, Werkzeuge und Zubehör, empfohlen von unseren Botanik-Experten.

FAQ

Wie pflege ich eine Dahlie hybrida im Alltag?

Geben Sie ihr vor allem Sonne (6–8 Std./Tag), einen reichen und durchlässigen Boden sowie regelmäßige Bewässerung im Sommer. Der Schlüssel für eine kontinuierliche Blüte ist das Entfernen verblühter Blüten, sobald sie welken. Achten Sie im Frühjahr auf Schnecken und stützen Sie hohe Sorten. Am Ende der Saison bereiten Sie die Überwinterung der Knollen vor, wenn Ihre Region längere Frostperioden hat.

Wie bewässere ich eine Dahlie im Haus (oder im Topf)?

Im Topf trocknet das Substrat schneller aus: Gießen Sie, wenn die oberen 2–3 Zentimeter trocken sind, und lassen Sie dann das Wasser abfließen (nie Staunässe im Untersetzer). Im Sommer kann dies je nach Exposition und Topfgröße 2 bis 4 Wassergaben pro Woche bedeuten. Im Mittelmeerraum gießen Sie eher morgens und fügen eine Mulchschicht auf der Oberfläche hinzu. Im Winter, wenn die Knolle geschützt ruht, reicht eine sehr leichte Feuchtigkeitspflege (oder gar keine) aus.

Welche Exposition für Dahlia x hybrida?

Volle Sonne ist die beste Option, besonders im Atlantik- und Kontinentalklima. Im Mittelmeerraum kann ein Halbschatten am Nachmittag bei Hitzewellen helfen, das Absterben der Knospen zu verhindern. Im Gebirge bevorzugen Sie den wärmsten und geschütztesten Standort, da die Wachstumsperiode kürzer ist. Ein guter Kompromiss: Sonne am Morgen und gefiltertes Licht während der heißesten Stunden.

Wie überwintert man Dahlien (frostfreie Knollen)?

Nach dem ersten Frost schneiden Sie die Stiele zurück, graben die Knollen aus und lassen sie 2 bis 5 Tage an einem luftigen Ort trocknen. Lagern Sie sie dann trocken, dunkel, zwischen 5 und 10 °C, in Papier oder isolierendem Material (Hobelspäne, trockener Torf). Kontrollieren Sie einmal im Monat: Entfernen Sie weiche Teile und lüften Sie bei Bedarf. In sehr gut durchlässigem Boden und mildem Klima (einige Küstengebiete) kann eine dicke Mulchschicht ausreichen, aber das Risiko ist immer noch höher.

Wann sollte man eine Dahlie hybrida umtopfen?

Topfen Sie im Frühjahr um, beim Austrieb (März-April), wenn die Augen erwachen, in einen größeren Topf (25–40 L je nach Sorte). Verwenden Sie ein reiches, aber durchlässiges Substrat und sorgen Sie für Drainage am Topfboden. Vermeiden Sie das Umtopfen während der vollen Blüte: Die Pflanze verliert dabei oft Energie und kann Knospen abwerfen. Im kontinentalen Klima warten Sie, bis die Frostgefahr abnimmt, bevor Sie den Topf dauerhaft ins Freie stellen.

Wie entfernt man verblühte Dahlienblüten (Deadheading)?

Schneiden Sie den Stiel der verblühten Blüte direkt über einem Blattpaar oder einem Seitentrieb ab. Der Unterschied zwischen einer Knospe und einer verblühten Blüte: Die Knospe ist schön rund und fest, während der Ansatz einer verblühten Blüte länger und "hohl" wird. Regelmäßiges Entfernen verblühter Blüten (1 bis 2 Mal pro Woche im Sommer) verlängert die Blütezeit bis zum Frost. Es begrenzt auch die Erschöpfung der Pflanze durch die Samenbildung.

Wie vermehrt man eine Dahlie hybrida einfach?

Die Teilung der Knollen im Frühjahr ist die einfachste Methode. Jedes Stück muss mindestens ein Auge am Wurzelhals tragen, sonst treibt es nicht wieder aus. Lassen Sie die Schnittstellen vor dem erneuten Pflanzen heilen, besonders bei feuchtem Wetter. Im Gebirgsklima starten Sie den Austrieb im geschützten Topf, um einige Wochen Vegetationszeit zu gewinnen.

Verträgt Dahlia hybrida Kälte?

Der oberirdische Teil verträgt keinen Frost: Er wird bereits bei 0 bis –1 °C schwarz. Die Knollen können manchmal in mildem Klima und sehr gut durchlässigem Boden im Freien überwintern, gehen aber oft bei längerem Frost oder feuchtem Boden (Fäulnisgefahr) verloren. Im Kontinentalklima und im Gebirge bleiben das Ausgraben und die frostfreie Lagerung die zuverlässigste Strategie. Im Topf muss der Schutz strenger sein, da der Frost schnell eindringt.

Empfehlungen für Experten 🌿

Empfohlene Lux / PPFD: 3000–6000 Lux (≈ 400–800 µmol/m²/s) im Freien bei voller Sonne; mindestens 6 Stunden starkes Licht anstreben.

Optimaler Boden-pH-Wert: 6,2–7,2 (leichte Kalktoleranz, wenn der Boden reich an organischer Substanz ist).

EC Nährlösung (erdloser Anbau / Topf): 1,2–1,8 mS/cm im Wachstum; 1,4–2,0 mS/cm in der Blüte (Salzgehalt im Sommer überwachen).

Empfohlenes NPK: zu Beginn ein ausgewogenes Profil (z.B. 10-10-10), dann blütenreicher an K (z.B. 6-8-12 oder 4-6-8).

Profi-Substrattyp (Kübelkultur): 50 % Blumenerde, 25 % gesiebter reifer Kompost, 15 % Kokosfaser, 10 % Bimsstein (Körnung 3–8 mm) + Drainage am Topfboden.

Relative Luftfeuchtigkeit: 45–70 %; ständig feuchtes Laub vermeiden (Risiko von Mehltau/Botrytis).

Minimale Überlebenstemperatur: Knollen gefährdet ab –2 °C in feuchtem Boden; Lagerung bei 5–10 °C anstreben (USDA Zone 8–9 im Freiland).

Häufigkeit der Teilung / Erneuerung: alle 2–3 Jahre teilen, um Wuchsfreudigkeit und Blühwilligkeit zu erhalten.

Empfohlener Düngertyp: organisch-mineralisch mit langsamer Freisetzung + flüssiger Nachdünger reich an Kalium während der Knospenbildung.

Vorbeugende Behandlung: Schachtelhalmbrühe zur Pilzprävention; Schmierseife gegen Blattläuse; Schwefel bei ausgebrochenem Mehltau (unter Beachtung von Wetter und Dosierung).

Tipp von La Green Touch 🌿: Um kräftige Stiele und regelmäßige Blüten zu erhalten, legen Sie bereits im Frühjahr eine Mulchschicht aus und gießen Sie immer am Fuß. Im Atlantikklima reduziert dieses Duo Spritzwasser (und somit Krankheiten) während Regenperioden; im Mittelmeerklima gleicht es die Feuchtigkeitsschwankungen aus, die für das Absterben von Knospen verantwortlich sind. Und wenn eine Hitzewelle angekündigt wird, kann ein einfacher leichter Sonnenschutz am Nachmittag bei den blühfreudigsten Sorten den Unterschied machen.

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