Pflege – Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides): Praxishandbuch
Entdecken Sie, wie Sie Ihr Federborstengras (Pennisetum alopecuroides) mit den Expertentipps von La Green Touch 🌿 pflegen. Befolgen Sie diese umfassende Anleitung, um Ihrer Pflanze eine ideale Umgebung im Garten oder im Topf auf der Terrasse zu bieten, angepasst an das gemäßigte französische Klima (ozeanisch, kontinental und mediterran).
Pflege von Federborstengras (Pennisetum alopecuroides)
Das Federborstengras (Pennisetum alopecuroides), oft als „fountain grass“ bezeichnet und manchmal noch unter dem alten Gattungsnamen Cenchrus alopecuroides geführt, ist ein mehrjähriges Ziergras, das einen dichten, flexiblen und bogigen Horst bildet. Langlebig, wenn der Boden gut durchlässig bleibt, bietet es das ganze Jahr über eine grafische Silhouette und vor allem seidige Ähren im Spätsommer, die sowohl in Beeten als auch in Töpfen sehr dekorativ sind. Es ist besonders beliebt in den Gärten des Südwestens und der Atlantikküste wegen seiner natürlichen Wirkung und seiner guten Windtoleranz, vorausgesetzt, es werden keine staunassen Böden vermieden.
| Eigenschaften | |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Pennisetum alopecuroides (Syn. Cenchrus alopecuroides) |
| Botanische Familie | Poaceae |
| Geografische Herkunft | Ostasien und Australien |
| Standort | Volle Sonne bis lichter Halbschatten |
| Winterhärtezone USDA · Mindesttemperatur | USDA 6b bis 9a · bis ca. –18 °C in gut durchlässigem Boden (junge Pflanzen empfindlicher) |
| Bewässerung | Mäßig im 1. Jahr, danach gering (außer bei Hitzewelle und Topfkultur) |
| Boden | Normal bis fruchtbar, vor allem sehr gut durchlässig (verträgt Kalk, wenn Drainage ok) |
| Wuchshöhe im Alter | 60 bis 120 cm je nach Sorte und Bedingungen |
| Blütezeit | August bis Oktober (manchmal bis November in mildem Klima) |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach |
| Toxizität | Nicht giftig 🐾 |
| Andere Namen | Lampenputzergras, Federborstengras, Pennisetum, (Syn.) Cenchrus |
Standort und Platzierung ☀️
Für einen schönen „Brunnen“-Wuchs und eine reiche Blüte stellen Sie das Lampenputzergras an einen vollsonnigen Standort (idealerweise 6 bis 8 Stunden Sonne pro Tag). Lichter Halbschatten ist ebenfalls geeignet, besonders wenn Ihr Sommer sehr heiß ist: Ziel ist es, einen glühend heißen und trockenen Standort zu vermeiden, aber dennoch genügend Licht für die Ährenbildung zu gewährleisten.
Richten Sie es eher nach Süden aus (oder Westen in ozeanischem Klima); im Osten profitiert es von einer milderen Sonne, was in mediterranen Gebieten interessant ist. Lassen Sie 50–80 cm Abstand zwischen dem Horst und einer Mauer/einem Zaun, um Wärmestrahlung zu vermeiden und die Belüftung zu fördern. In windigen Gärten oder Küstengebieten gedeiht es sehr gut, wenn der Boden nicht lange feucht bleibt.
Regionale Varianten: Im Atlantikraum (Nantes, Bordeaux) ist volle Sonne in der Regel perfekt; im Mittelmeerraum (Montpellier, Nizza) begrenzt ein Nachmittagshalbschatten das Austrocknen und Verbrennen. Im kontinentalen Klima (Paris, Straßburg) bevorzugen Sie einen geschützten Standort vor kalten Winterwinden. Im Gebirge suchen Sie einen warmen, aber nicht staunassen Standort (erhöht).
Anzeichen von Lichtmangel: schlaffe Horste, helles Laub, wenige Ähren, sich ausdehnende und umfallende Stängel.
Anzeichen von zu viel Sonne: braune Spitzen trotz feuchtem Boden, „verbranntes“ Laub bei Hitzewellen, sehr schnell austrocknende Ähren.
Blütezeit und Vegetationszyklus 🌸
Das Federborstengras blüht in der Regel von August bis Oktober, mit cremefarbenen bis rosafarbenen, federartigen Ähren je nach Sorte, die oft 6 bis 10 Wochen lang dekorativ sind. Die Blüte wird durch gute Helligkeit und gleichmäßige Wärme im Sommer gefördert; ein kühles Frühjahr kann sie verzögern. Um die Zierwirkung zu verlängern, lassen Sie die Ähren stehen: Sie bleiben im Herbst und sogar im Winter schön (besonders in ozeanischem Klima). Vermeiden Sie nach der Blüte einen radikalen Rückschnitt im Herbst: Der Horst schützt sein Herz auf natürliche Weise. Dieses Gras ist in Frankreich meist laubabwerfend bis halbimmergrün: Das Laub vergilbt und trocknet, aber die Struktur bleibt bis zum Rückschnitt im Spätwinter interessant.
Bewässerung 💧
Passen Sie die Bewässerung an die lokalen Niederschläge, die Bodenart und das Alter der Pflanze an. Nach der Etablierung (nach 1–2 Saisons) ist Federborstengras (Pennisetum alopecuroides) in der Regel wenig wasserbedürftig. Bevorzugen Sie eine tiefe und seltene Bewässerung, um die tiefe Bewurzelung zu fördern.
| Jahreszeit | Häufigkeit | Indikatives Volumen |
|---|---|---|
| 🌱 Frühling | 1 Bewässerung alle 7–10 Tage im 1. Jahr; danach nur, wenn 2 Wochen ohne Regen | 4–8 L pro Pflanze (Freiland); 2–4 L im Topf |
| ☀️ Sommer | 1 Mal/Woche in gut durchlässigem Boden, wenn kein Regen; in mediterranen Zonen bei <10 mm/Woche, 2 Mal/Woche im Topf und 1 Mal/Woche im Freiland in den ersten 2 Jahren | 6–12 L pro Pflanze; im Topf 3–6 L je nach Topfvolumen |
| 🍂 Herbst | Alle 10–15 Tage bei Trockenheit; aufhören, wenn der Horst vergilbt und in die Ruhephase geht | 3–6 L (–30 bis –50 % gegenüber Sommer) |
| ❄️ Winter | Im Freiland unnötig, wenn Regen >10 mm/Woche; im Topf 1 Mal alle 3–5 Wochen bei frostfreiem Wetter, wenn das Substrat völlig trocken ist | Sehr wenig (0,5–1,5 L); niemals bei Frost |
Anzeichen von Durst: verwelkte oder eingerollte Blätter am Tagesende, Boden bis 5–10 cm Tiefe ausgetrocknet, gelbliche Blätter an den unteren Stängeln.
Wassserüberschuss: allgemeine Vergilbung, Fäulnis am Wurzelhals, Pilze an der Oberfläche; Drainage verbessern oder Pflanze umsetzen.
Tipp: Eine organische Mulchschicht (5–8 cm Rindenmulch oder Rindenhäcksel) am Fuß der Pflanze bewahrt die Feuchtigkeit und reduziert die Sommerbewässerung um 30 bis 50 %.
Boden, Drainage und Verträglichkeit 🌱
Der Schlüssel beim Pennisetum alopecuroides ist die Drainage. Es bevorzugt einen leichten bis normalen, eher humosen Boden, der sich nicht verdichtet, mit einem idealen pH-Wert von leicht sauer bis neutral (es verträgt Kalk, wenn das Wasser schnell abfließt). In schwerem Boden fügen Sie bei der Pflanzung reifen Kompost (Struktur) und vor allem drainierendes Material (Grobsand, Bims, feiner Kies) auf 20–30 cm Höhe hinzu.
Pflanzen Sie die Pflanzen im Abstand von 60–90 cm (je nach Wuchskraft) für einen schönen, luftigen Horst. Pflanzen Sie in der gleichen Tiefe wie im Topf: Ein eingegrabener Wurzelhals erhöht das Risiko von Fäulnis im Winter, insbesondere in feuchtem atlantischem Klima oder in kontinentalem Klima auf kaltem Boden.
Erfolgreiche Kombinationen: sonnenliebende Stauden und gut durchlässige Böden (Salbei, Katzenminze, Gaura, Schafgarbe), Frühlingszwiebeln, Sedum, Perowskien; im Naturgarten kombinieren Sie mit Wolfsmilch und Kosmeen. Zu vermeiden: Bereiche mit häufiger automatischer Bewässerung, Teichränder und sehr wasserbedürftige Begleitpflanzen, die den Boden feucht halten.
Im Topf wählen Sie einen Behälter von mindestens 35–45 cm Durchmesser (eher breit als tief), mit Löchern und einer Drainageschicht (3–5 cm). Dies funktioniert auf der Terrasse sehr gut, vorausgesetzt, die Bewässerung im Sommer wird überwacht.
Pflanzung 🪴
In Frankreich ist die beste Pflanzzeit oft der Herbst (September bis November): Der Boden ist noch warm, die Wurzelbildung beginnt, und die Pflanze ist im folgenden Sommer besser gegen Trockenheit gewappnet. Im kontinentalen oder Gebirgsklima kann man den Frühling (März bis Mai) bevorzugen, um zu vermeiden, dass eine junge Pflanze einen zu strengen Winter erleidet. Im Mittelmeerraum ist der Herbst fast immer die beste Wahl, da der Frühling schnell in die Hitze übergeht.
- Sorgen Sie für einen sehr gut durchlässigen Boden und eine Gießmulde für die erste Saison.
- Fügen Sie eine Handvoll reifen Kompost hinzu, ohne übermäßigen Stickstoff (vermeidet weiches Laub).
- Gießen Sie bei der Pflanzung, dann lassen Sie den Boden zwischen zwei Gaben leicht trocknen.
Die Schritte der Pflanzung 🪴
- Wählen Sie die richtige Zeit: Bevorzugen Sie den Herbst (Sept.–Nov.) für Sträucher und winterharte Stauden, oder den Frühling (März–Mai) nach den letzten Frösten für halbrobuste Arten. In mediterranen Zonen ist die Herbstpflanzung fast immer vorzuziehen.
- Heben Sie ein Loch aus, das doppelt so breit und 1,5 Mal so tief wie der Wurzelballen ist.
- Verbessern Sie den Boden mit 1/3 reifem Kompost und bei Bedarf Grobsand für die Drainage.
- Befeuchten Sie den Wurzelballen, wenn er trocken ist, bevor Sie ihn einsetzen.
- Pflanzen Sie so, dass der Wurzelhals auf Bodenniveau ist.
- Drücken Sie den Boden leicht an, formen Sie eine Gießmulde und gießen Sie reichlich (5–10 L je nach Größe).
- Mulchen Sie sofort 5–8 cm hoch und vermeiden Sie direkten Kontakt mit dem Stiel.
Vermehrung 🌿
Die zuverlässigste Methode zur Vermehrung von Federborstengras ist die Teilung des Horstes. Sie bewahrt die Eigenschaften der Sorte (Größe, Ährenfarbe) und weist eine ausgezeichnete Anwachsrate auf. Führen Sie dies vorzugsweise zu Beginn des Frühlings (März–April) durch, kurz vor dem deutlichen Vegetationsbeginn: Im kontinentalen Klima warten Sie, bis die starken Fröste vorbei sind; im atlantischen Klima können Sie etwas früher handeln; im mediterranen Klima ist das Ende des Winters ideal.
Die Schritte der Vermehrung 🌿
- Gießen Sie am Vortag, wenn der Boden trocken ist, um das Herausnehmen zu erleichtern und Stress zu reduzieren.
- Graben Sie den Horst mit einem Spaten aus, wobei Sie so viele Wurzeln wie möglich erhalten (Radius 20–30 cm).
- Teilen Sie ihn mit einem stabilen Messer oder zwei Spatengabeln Rücken an Rücken in 2 bis 4 Teilstücke.
- Behalten Sie Teilstücke mit einem gesunden Herzen und mehreren Knospen; entfernen Sie schwarze/weiche Teile.
- Pflanzen Sie sofort in der gleichen Tiefe in gut durchlässigen Boden und gießen Sie (4–6 L).
- Überwachen Sie die Feuchtigkeit 3–4 Wochen lang: Boden frisch, aber niemals durchnässt; leicht mulchen.
Winterhärte und Überwinterung ❄️
Pennisetum alopecuroides ist in Frankreich insgesamt winterhart: Rechnen Sie mit USDA 6b bis 9a, mit möglichen Schäden um –12 °C, wenn der Boden feucht ist, und einer guten Widerstandsfähigkeit bis –18 °C in sehr gut durchlässigem Boden. Der Horst ist laubabwerfend bis halbimmergrün: Die Blätter trocknen ein, sollten aber besser an Ort und Stelle belassen werden, um das Herz zu schützen.
Im Atlantik-/Westen kommt die Gefahr hauptsächlich von feuchter Kälte: Eine Mulchschicht von 8–12 cm reicht oft aus, mit einem P17 Vlies bei Frost. Im Kontinentalklima/Nordosten kombinieren Sie eine dicke Mulchschicht + ein P30 Vlies, wenn Fröste unter –10 °C angekündigt sind. Im Mittelmeerraum ist ein Schutz nur bei außergewöhnlichen Wintern erforderlich. Im Gebirge ist ein systematischer Schutz erforderlich; im Topf stellen Sie die Pflanze an einen hellen, frostfreien Ort, wenn die Temperatur unter –5 °C sinkt (Frost dringt schnell in den Behälter ein).
Schnitt und saisonale Pflege ✂️
Der Schnitt des Pennisetum erfolgt hauptsächlich im Spätwinter (Februar bis März), kurz vor dem Neuaustrieb: Dies ist in den meisten französischen Regionen der beste Zeitpunkt. Im kontinentalen und Gebirgsklima sollte man eher bis März warten, wenn die stärksten Fröste vorbei sind. Im atlantischen Klima kann man bereits Ende Februar eingreifen; im mediterranen Klima funktioniert Ende Januar bis Februar, wenn man auf späte Kälteeinbrüche achtet.
- Pflegeschnitt: Schneiden Sie den Horst auf 10–20 cm über dem Boden zurück (oder über den sichtbaren jungen Trieben). Binden Sie das Laub vor dem Schneiden zu einem Bündel zusammen, um Zeit zu sparen.
- Formschnitt: Bei jungen Pflanzen beschränken Sie sich im ersten Jahr auf eine leichte Reinigung, wenn die Pflanze noch klein ist.
- Verjüngung: Alle 3–5 Jahre teilen Sie den Horst (siehe Abschnitt Vermehrung), um die Wuchskraft und Blüte neu anzuregen.
Nach der Blüte können Sie einige Ähren entfernen, wenn Sie eine Selbstaussaat vermeiden möchten, aber der winterliche Effekt ist oft ein Vorteil. Zur Ernährung: Im Freiland reicht eine Gabe Kompost im Frühjahr aus. Im Topf fügen Sie im März einen Granulatdünger hinzu, dann einen Flüssigdünger mit ¼–½ Dosis alle 4–6 Wochen von März bis September.
Biodiversität und Kombinationen 🐝
Die Ähren des Federborstengrases ziehen nützliche Kleintiere an und dienen als Unterschlupf: Nützlinge und manchmal auch Samenfresser in der späten Saison. Im Beet fügt es sich perfekt in naturnahe und pflegeleichte Gärten ein, in Kombination mit nektarreichen Stauden (Salbei, Sonnenhut) und trockenheitstoleranten Bodendeckern (Thymian, Oregano), die Unkraut begrenzen. Die Art gilt in Frankreich nicht als stark invasiv, kann sich aber in mildem Klima lokal selbst aussäen: Schneiden Sie die Ähren vor der Reife ab, wenn Sie ein sehr kontrolliertes Beet wünschen.
Häufige Probleme und Lösungen
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Empfohlene Lösung |
|---|---|---|
| Laub vergilbt und verkahlt in der Mitte | Alterung des Horstes, verarmter Boden, unzureichende Teilung | Teilung im Frühjahr, Randstücke neu pflanzen, 2–3 cm Kompost zuführen |
| Horst verrottet im Winter am Wurzelhals | Schwerer, feuchter Boden, Wurzelhals vergraben, Mulch zu nah am Herzen | Drainage verbessern (Bims/Sand), auf Hügel pflanzen, Wurzelhals freilegen |
| Wenig oder keine Ähren | Mangel an Sonne, Stickstoffüberschuss, zu später Schnitt | An sonnigen Ort verpflanzen (6 Std.+), moderat düngen, Ende Winter schneiden (Febr.–März) |
| Im Sommer braune Spitzen | Trockenstress, austrocknender Wind, zu kleiner Topf | Tief gießen, mulchen, in größeren Topf (40 cm+) umtopfen, leichter Schatten am Nachmittag (Süd) |
| Laub legt sich hin | Zu starker Halbschatten, zu reicher Boden, windexponiert auf lockerem Boden | Mehr Licht, Stickstoff reduzieren, dezent stützen oder in Gruppen pflanzen, festerer Boden |
| Blattläuse an jungen Trieben | Weiche Triebe im Frühling, Ungleichgewicht (Überdüngung) | Mit Wasser abspritzen, bei Bedarf Schmierseife, stickstoffhaltige Dünger reduzieren, Marienkäfer fördern |
La Green Touch Tipp 🌿
Für einen dichten und blühenden Horst merken Sie sich diesen einfachen Reflex: Schneiden Sie niemals im Herbst. Lassen Sie das trockene Laub das Herz vor feuchter Kälte schützen (sehr nützlich im Atlantik- und Kontinentalklima) und schneiden Sie dann Ende des Winters radikal zurück, wenn die Tage länger werden. Im Topf stellen Sie den Behälter leicht erhöht (Keile) auf, damit das Wasser schnell abfließen kann: Das ist oft der Unterschied zwischen einem kräftigen Austrieb und einem faulenden Wurzelhals.
📅 Pflegekalender nach Jahreszeit
| 🌸 Frühling | ☀️ Sommer | 🍂 Herbst | ❄️ Winter |
|---|---|---|---|
| Schnitt Ende Winter (Febr.–März) Teilung bei Bedarf (März–April) Leichter Kompost / Topfdünger (März) |
Tiefe Bewässerung in Trockenperioden Überwachung bei Hitzewelle (besonders im Topf) Leichte Reinigung beschädigter Blätter |
Ideale Pflanzung (Sept.–Nov.) Bewässerung reduzieren Dekorative Ähren belassen |
Schützende Mulchschicht in kalten Zonen Vlies bei starkem Frost Minimale Bewässerung im Topf bei frostfreiem Wetter |
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FAQ
Wann und wie schneidet man Lampenputzergras Pennisetum?
Schneiden Sie das Federborstengras Ende Winter (Februar bis März), kurz vor dem Neuaustrieb: Dies ist der beste Kompromiss, um das Herz vor Kälte zu schützen und eine saubere Vegetation zu fördern. Schneiden Sie auf 10–20 cm über dem Boden zurück, oder über den jungen Trieben, wenn diese bereits sichtbar sind. Im kontinentalen oder Gebirgsklima warten Sie eher bis März; im atlantischen Klima ist Ende Februar oft geeignet. Vermeiden Sie den Herbstschnitt, der den Wurzelhals feuchter Kälte aussetzt.
Wie gießt man Federborstengras?
Im ersten Jahr regelmäßig gießen, um die Wurzeln zu etablieren: im Durchschnitt alle 7–10 Tage im Frühjahr und 1 Mal/Woche im Sommer, wenn es an Regen mangelt. Sobald es gut verwurzelt ist (nach 1–2 Saisons), ist es eher sparsam: Es wird hauptsächlich bei langen Trockenperioden gegossen. Im Mittelmeerraum und im Topf sind bei Hitzewellen häufigere Gaben erforderlich. In jedem Fall bevorzugen Sie eine tiefe Bewässerung und einen gut durchlässigen Boden.
Welche Bodenart für Pennisetum alopecuroides?
Es passt sich an viele Böden an, erfordert aber einen nicht verhandelbaren Punkt: Wasser darf nicht stagnieren. Ein normaler, humoser, leichter bis mäßig fruchtbarer Boden ist sehr gut geeignet. In lehmigem Boden verbessern Sie die Struktur mit Kompost und vor allem einem drainierenden Zusatz (Bims, Grobsand). Auf kalkhaltigem Boden wächst es problemlos, wenn die Drainage gut ist.
Wann blüht Federborstengras und wie bekommt man mehr Ähren?
Die Blütezeit ist in der Regel von August bis Oktober. Um mehr Ähren zu bekommen, geben Sie ihm mindestens 6 Stunden Sonne und vermeiden Sie zu stickstoffreiche Dünger, die das Laub auf Kosten der Blüten fördern. Eine Teilung alle 3–5 Jahre regt oft die Wuchskraft und somit die Blüte an. Ein zu später Schnitt im Frühjahr kann die Blütenbildung verzögern oder reduzieren.
Wie vermehrt man Pennisetum alopecuroides?
Die einfachste Methode ist die Teilung des Horstes im frühen Frühjahr. Dies garantiert ein getreues Ergebnis der Mutterpflanze (wichtig für Sorten) und ein schnelles Anwachsen. Ausgraben, in 2 bis 4 Teilstücke mit Wurzeln teilen und sofort in gut durchlässigen Boden pflanzen. In den folgenden Wochen leicht gießen, ohne zu durchnässen.
Ist Pennisetum alopecuroides in Frankreich winterhart?
Ja, es ist im Allgemeinen winterhart (ca. USDA 6b bis 9a), aber seine Widerstandsfähigkeit hängt stark von der Drainage ab. Schäden treten hauptsächlich auf, wenn Kälte und feuchter Boden zusammenkommen: Ab –12 °C in schwerem Boden kann das Herz leiden. In sehr gut durchlässigem Boden hält es oft bis –18 °C stand. Im Topf ist mehr Schutz erforderlich, da die Wurzeln schneller erfrieren.
Kann man Pennisetum im Topf anbauen und wie topft man es um?
Ja, es ist ein ausgezeichnetes Terrassengras. Wählen Sie einen Behälter von mindestens 35–45 cm Durchmesser, mit einer tadellosen Drainage (Löcher + Drainageschicht). Alle 2–3 Jahre im Frühjahr umtopfen: einen Teil des alten Substrats entfernen, bei Bedarf einige Wurzeln kürzen und in einer luftigen Mischung neu pflanzen. Im Sommer muss die Bewässerung regelmäßiger sein als im Freiland, insbesondere in mediterranen Zonen.
Expertenempfehlungen 🌿
Empfohlenes Licht / PPFD: 30 –60 000 Lux; PPFD ca. 400–900 µmol·m⁻²·s⁻¹ (volle Sonne bis lichter Halbschatten).
Optimaler Boden-pH-Wert: 6,0 bis 7,2 (Toleranz bis ~7,8 bei ausgezeichneter Drainage).
EC Nährlösung (erdlose Kultur / Topf): 1,0 bis 1,6 mS/cm im Wachstum; 1 Mal/Monat im Sommer mit klarem Wasser spülen, um Salzanreicherung zu begrenzen.
Empfohlenes NPK: Ausgewogen 8-4-6 oder 10-5-8 im Frühjahr; zu stickstoffreiche Formeln (>12 N), die die Halme weich machen, vermeiden.
Professioneller Substrattyp (Topfkultur): 50 % strukturiertes Profi-Substrat, 25 % gesiebter Kompost, 25 % Bims/Perlit + 3–5 cm Drainage am Boden.
Relative Luftfeuchtigkeit: Im Freien nicht kritisch; im geschützten, belüfteten Winterquartier 40–70 % anstreben.
Minimale Überlebenstemperatur: ca. –18 °C in drainiertem Boden (USDA Zone 6b); im Topf ab –5 °C schützen.
Häufigkeit der Teilung / Erneuerung: alle 3 bis 5 Jahre (früher, wenn die Mitte kahl wird).
Empfohlener Düngertyp: organisch-mineralisch mit langsamer Freisetzung im Frühjahr + Flüssigdünger ¼–½ Dosis alle 4–6 Wochen im Topf.
Vorbeugende Behandlung: eher kulturelle Maßnahmen (Drainage/Belüftung). Bei Blattläusen: Schmierseife. Bei wiederholter Fäulnis: Reduzierung der Bewässerung, mineralischeres Substrat; gelegentliche Bordeaux-Brühe nur bei Bedarf.
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