Erfahren Sie, wie Sie Ihren Schlangen-Knöterich (Persicaria bistorta) mit den Expertentipps von La Green Touch 🌿 pflegen können. Befolgen Sie diese umfassende Anleitung, um Ihrer Pflanze eine ideale Umgebung im Garten oder im Topf auf der Terrasse zu bieten, angepasst an das gemäßigte französische Klima (ozeanisch, kontinental und mediterran).
Pflege des Schlangen-Knöterichs (Persicaria bistorta)
Der Schlangen-Knöterich, auch Bistorta oder Serpentaria genannt (und manchmal unter dem Synonym Polygonum bistorta klassifiziert), ist eine robuste Staude mit buschigem Wuchs, die für ihre zartrosa Blütenähren und ihr dichtes Laub geschätzt wird. Langlebig (leicht 8–12 Jahre am selben Standort, wenn der Boden frisch bleibt), strukturiert sie naturalistische Beete, Rabatten und Teichränder. Ihr größter Vorteil: eine Blütezeit vom Spätfrühling bis zum Frühsommer, die in gemäßigtem Klima sehr regelmäßig ist. Man findet sie oft in Gärten im Westen und Südwesten, wo die Bodenfeuchtigkeit ihr natürlicherweise entgegenkommt.
| Eigenschaften | |
|---|---|
| Wissenschaftlicher Name | Persicaria bistorta |
| Botanische Familie | Polygonaceae |
| Geografische Herkunft | Europa und gemäßigtes Asien (frische Wiesen, Ufer, feuchte Lichtungen) |
| Standort | Volle Sonne bis Halbschatten (idealerweise milde Sonne) |
| Winterhärtezone USDA · Mindesttemperatur | USDA 3 bis 8 (sehr winterhart) · bis ca. –25 bis –30 °C in durchlässigem Boden |
| Bewässerung | Regelmäßig im 1. Jahr; danach mäßig, wenn der Boden frisch bleibt |
| Boden | Frisch bis feucht, humusreich, eher schwerer Boden toleriert; pH-Wert leicht sauer bis neutral |
| Wuchshöhe | 50–90 cm (je nach Boden und Standort) |
| Blütezeit | Mai bis Juli (manchmal bis August, wenn der Boden frisch ist) |
| Schwierigkeitsgrad | Einfach |
| Toxizität | Ungiftig 🐾 |
| Andere Namen | Bistorta, Schlangen-Knöterich, Polygonum bistorta |
Standort und Platzierung ☀️
Der Schlangen-Knöterich gedeiht in nicht brennender voller Sonne oder im Halbschatten. Ideal sind 4 bis 7 Stunden Licht pro Tag: Je mehr Sonne er bekommt, desto üppiger blüht er, vorausgesetzt, der Boden bleibt frisch. Eine östliche (Morgensonne) oder westliche (milder Nachmittag) Ausrichtung ist oft perfekt; im Süden sollten Sie einen reichen Boden und eine dicke Mulchschicht einplanen und reflektierende Bereiche (gegen eine helle Wand in weniger als 50–80 cm Entfernung) vermeiden.
Er verträgt Wind recht gut, auch in Küstenregionen, solange das Wasser nicht fehlt. Im atlantischen Klima (Nantes, Bordeaux) wird volle Sonne im Allgemeinen sehr gut vertragen. Im mediterranen Klima (Montpellier, Nizza) bevorzugen Sie einen Halbschatten am Nachmittag und einen Standort, an dem der Boden nicht zu schnell austrocknet. In der kontinentalen Zone (Paris, Straßburg) suchen Sie die Sonne für die Blüte, aber rechnen Sie mit trockenen Sommerperioden. Im Gebirge ist die Sonne vorteilhaft, schützt aber vor kalten, austrocknenden Winden.
Anzeichen für Lichtmangel: sich streckende Stängel, seltene Blüte, helleres Laub und umfallende Pflanze.
Anzeichen für zu viel Sonne: braune Blattränder, schnelles Welken während des Tages, kürzere Blüten; Bewässerung erhöhen und mulchen.
Blütezeit und Vegetationszyklus 🌸
Die Blütezeit des Schlangen-Knöterichs erstreckt sich meist von Mai bis Juli (8 bis 10 Wochen), mitunter bis in den August hinein, wenn der Boden frisch bleibt. Die Ähren erscheinen nach dem Austrieb im Frühjahr: Eine milde Periode ohne Trockenstress fördert hohe und zahlreiche Blütenstiele. Um die Blütezeit zu verlängern, entfernen Sie verblühte Ähren kontinuierlich und halten Sie eine gleichmäßige Feuchtigkeit im Sommer aufrecht. Die Pflanze ist laubabwerfend: Das Laub verschwindet im Winter, was in Frankreich normal ist; der Stock treibt im Frühjahr kräftig wieder aus.
Bewässerung 💧
Passen Sie die Bewässerung an die lokalen Niederschläge, die Bodenart und das Alter der Pflanze an. Nach der Etablierung (nach 1–2 Saisons) ist der Schlangen-Knöterich (Persicaria bistorta) im Allgemeinen wenig wasserbedürftig. Bevorzugen Sie eine tiefe und seltene Bewässerung, um die Tiefenwurzelung zu fördern.
| Jahreszeit | Häufigkeit | Richtvolumen |
|---|---|---|
| 🌱 Frühling | 1 Bewässerung alle 7–10 Tage bei Regen <15 mm/Woche (0 bei frischem Boden) | 5–8 L/Pflanze im Freiland; 2–4 L im Topf |
| ☀️ Sommer | 1 Mal/Woche; in leichtem Boden 2 Mal/Woche. Mittelmeerregion bei Regen <10 mm/Woche: 2–3 Mal/Woche + Mulch | 8–12 L/Pflanze; 3–6 L im Topf je nach Größe |
| 🍂 Herbst | Alle 10–15 Tage bei trockenem Wetter; aufhören, wenn das Laub gelb wird und die Pflanze in die Ruhephase eintritt | 4–7 L/Pflanze (−30 bis −50 % gegenüber Sommer) |
| ❄️ Winter | Im Freiland unnötig bei Regen >10 mm/Woche; im Topf sehr punktuell bei Frostfreiheit (1 Mal/Monat) | 0–2 L, minimal; niemals bei Frost |
Anzeichen von Durst: welkende oder eingerollte Blätter am Tagesende, Boden bis 5–10 cm Tiefe ausgetrocknet, gelb werdende Blätter an den unteren Stielen.
Übermäßige Bewässerung: allgemeine Gelbfärbung, Fäulnis am Wurzelhals, Pilze an der Oberfläche; Drainage verbessern oder die Pflanze umpflanzen.
Tipp: Legen Sie eine organische Mulchschicht (5–8 cm Holzhackschnitzel oder Rinde) um die Pflanze, um Feuchtigkeit zu speichern und die Sommerbewässerung um 30 bis 50 % zu reduzieren.
Boden, Drainage und Kompatibilität 🌱
Der Schlangen-Knöterich bevorzugt einen frischen bis feuchten Boden, reich an organischem Material, mit einer lehmig-tonigen Textur (er verträgt also schwere Böden, wenn diese im Winter nicht durchnässt werden). Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist sehr gut geeignet; er verträgt etwas Kalk, aber ein sehr kalkhaltiger und trockener Boden reduziert die Vitalität und Blüte.
Bei der Pflanzung mischen Sie die Erde mit 20–30 % reifem Kompost. In sehr gut durchlässigem (sandigem) Boden fügen Sie auch Kompost und etwas Lehm oder Lauberde hinzu, um Wasser zu speichern; in sauerstoffarmen Böden mischen Sie eine mineralische Fraktion (grober Sand oder Bims) bei und pflanzen auf einen leichten Hügel.
- Abstand: 40–60 cm zwischen den Pflanzen (der Horst breitet sich mit den Jahren aus).
- Tiefe: Wurzelhals auf Bodenniveau, ohne den Wurzelstock zu vergraben.
- Gute Kombinationen: Sumpf-Schwertlilien (frischer Boden), Astilben, Ligularien, Hostas (Halbschatten), Seggen, Farne, Stauden-Geranien; ideal in naturalistisch angelegten Beeten.
- Zu vermeiden: unmittelbare Nachbarschaft mit xerophilen Pflanzen (Lavendel, Santolina) mit gegensätzlichen Bedürfnissen.
Im Topf ist dies möglich, wenn Sie regelmäßig gießen: Wählen Sie einen Behälter mit mindestens 30–40 cm Durchmesser (mindestens 15–25 L) mit einer Untertasse, die nach längerer Bewässerung entleert wird. Eine Oberflächenmulchschicht und ein reiches Substrat helfen, die Feuchtigkeit zu stabilisieren.
Pflanzung 🪴
In Frankreich ist die Pflanzung des Schlangen-Knöterichs ideal im Herbst (September bis November): Die Erde ist noch warm, die Wurzelbildung ist ausgezeichnet und die Pflanze leidet weniger unter der Sommerdürre. Die Pflanzung im Frühjahr (März bis Mai) funktioniert ebenfalls sehr gut, besonders im kontinentalen Klima (Risiko von durchnässten Böden im Winter) und im Gebirge (Spätfrost). Im Mittelmeerraum ist der Herbst fast immer vorzuziehen, um einen zu trockenen Sommer im ersten Jahr zu vermeiden.
- Gießen Sie den Wurzelballen am Vortag, wenn er trocken ist.
- Bereiten Sie einen sauberen (unkrautfreien) Bereich von 40–50 cm um den Stamm vor.
- Planen Sie eine sofortige Mulchung ein, um den Boden frisch zu halten.
Die Pflanzschritte 🪴
- Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt: Bevorzugen Sie den Herbst (Sept.–Nov.) für Sträucher und winterharte Stauden oder den Frühling (März–Mai) nach dem letzten Frost für halbwinterharte Arten. Im Mittelmeerraum ist die Herbstpflanzung fast immer vorzuziehen.
- Bereiten Sie ein Pflanzloch vor, das doppelt so breit und 1,5-mal so tief wie der Wurzelballen ist.
- Verbessern Sie den Boden mit 1/3 reifem Kompost und bei Bedarf mit grobem Sand für die Drainage.
- Befeuchten Sie den Wurzelballen, wenn er trocken ist, bevor Sie ihn einsetzen.
- Pflanzen Sie so, dass der Wurzelhals auf Bodenniveau liegt.
- Drücken Sie die Erde leicht an, bilden Sie einen Gießrand und gießen Sie reichlich (5–10 L je nach Größe).
- Mulchen Sie sofort 5–8 cm dick, vermeiden Sie dabei direkten Kontakt mit dem Stiel.
Vermehrung 🌿
Die zuverlässigste Methode zur Vermehrung des Schlangen-Knöterichs ist die Teilung des Horstes: Sie erhält die Sorte, verleiht älteren Pflanzen neue Vitalität und bietet eine ausgezeichnete Anwachsrate. Führen Sie dies im Frühjahr (März–April) im kontinentalen Klima und in Bergregionen oder im Frühherbst (September) in Atlantik- und Mittelmeerregionen durch, wobei Sie Trockenperioden vermeiden sollten.
Die Schritte zur Vermehrung 🌿
- Gießen Sie den Horst am Vortag, um das Ausgraben zu erleichtern und Stress zu reduzieren.
- Graben Sie ihn am Rand mit einer Grabgabel aus, wobei Sie so viele Wurzeln wie möglich erhalten.
- Teilen Sie den Stock in 2 bis 5 Teilstücke: Jedes Stück muss Knospen (Augen) und gesunde Wurzeln aufweisen.
- Kürzen Sie das Laub leicht, wenn die Teilung in einer milden Periode stattfindet (um die Verdunstung zu reduzieren).
- Pflanzen Sie sofort auf gleicher Höhe des Wurzelhalses wieder ein, reichern Sie mit Kompost an und gießen Sie dann (5–8 L pro Teilstück).
- Mulchen Sie und halten Sie den Boden 3–4 Wochen lang frisch (verstärkte Überwachung im Mittelmeerraum).
Winterhärte und Überwinterung ❄️
Persicaria bistorta ist eine sehr winterharte Staude: Im Freiland übersteht sie die meisten Regionen Frankreichs problemlos, was meist den USDA-Zonen 6b bis 9a entspricht (und in geschützten Lagen weit darüber hinaus). Schäden treten vor allem unter ungünstigen Bedingungen auf (durchnässter Boden, gefolgt von starkem Frost). Der oberirdische Teil ist laubabwerfend: Im Winter verschwindet er und nur der Wurzelstock bleibt erhalten.
Atlantik/Westen: Eine Mulchschicht von 5–8 cm genügt; ein Vlies P17 nur, wenn eine Kältewelle angekündigt wird. Kontinental/Nordosten: Bevorzugen Sie 8–12 cm Mulch + Vlies P30 bei längerem Frost. Mittelmeerraum: Wenig Risiko; achten Sie vor allem auf winterliche Austrocknung im Topf, wenn Mistral weht. Gebirge: Systematischer Schutz (dicke Mulchschicht, geschützter Standort).
Im Topf gefrieren die Wurzeln schneller: Bei angekündigten –8 bis –10 °C stellen Sie den Behälter an eine Wand, isolieren ihn (Vlies, Karton, Jute) und bringen ihn, wenn möglich, in einen hellen, unbeheizten Unterstand (helle Garage, kalter Wintergarten). Die winterliche Mulchschicht am Fuß ist im Freiland oft ausreichend, das Einbringen betrifft vor allem Töpfe in kalten Regionen.
Schnitt und saisonale Pflege ✂️
Der Schnitt des Schlangen-Knöterichs ist einfach: Das Ziel ist hauptsächlich, zu reinigen und die Blüte neu anzuregen. Bei jungen Pflanzen sollten Sie starke Schnitte vermeiden: Beschränken Sie sich darauf, beschädigte Triebe zu entfernen. Zur Pflege schneiden Sie die verblühten Ähren (Deadheading), um die Blütezeit zu verlängern und einen sauberen Horst zu erhalten. Im Spätwinter (Febr.–März) schneiden Sie die trockenen Stängel vor dem Neuaustrieb bodennah zurück (besonders nützlich in ozeanischem Klima, wo der Winter mild und feucht ist). Im kontinentalen Klima warten Sie das Ende der starken Fröste ab; im Gebirge sollten Sie eher im März–April schneiden.
Um einen verkahlten Horst zu verjüngen, führen Sie alle 3–5 Jahre eine Teilung durch. Was die Nährstoffe betrifft, so genügt ein reicher Boden im Freiland oft: Geben Sie im Frühjahr eine Handvoll Kompost hinzu. Im Topf oder auf armen Böden geben Sie im März einen organischen Langzeitdünger und anschließend von März bis September alle 4–6 Wochen einen flüssigen Dünger in ¼–½ Dosis, wobei Sie immer auf feuchtem Substrat gießen sollten.
Biodiversität und Kombinationen 🐝
Der Schlangen-Knöterich ist interessant für die Biodiversität: Seine Blüten ziehen Bienen, Schwebfliegen und verschiedene Bestäuber im Herzen des Frühlings an, einer Schlüsselzeit im Garten. Er fügt sich sehr gut in einen naturnahen, pflegeleichten oder Permakultur-Garten ein, in Gesellschaft von Stauden für frische Böden (Seggen, Farne, Stauden-Geranien), die auch die Verdunstung begrenzen. Die Pflanze gilt nicht als invasiv wie einige andere Knötericharten (z.B. der Japanische Staudenknöterich), kann sich aber ausbreiten: Halten Sie eine saubere Grenze und teilen Sie sie, wenn sie zu viel Platz einnimmt.
Häufige Probleme und Lösungen
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache | Empfohlene Lösung |
|---|---|---|
| Blätter welken tagsüber | Trockenstress, zu durchlässiger Boden oder starke Hitze | Tiefes Gießen am Morgen (8–12 L/Pflanze), Mulch 5–8 cm, Halbschatten im Mittelmeerraum |
| Schwache oder fehlende Blüte | Lichtmangel, ausgelaugter Boden, Wurzelkonkurrenz | Umpflanzen an einen Standort mit 4–7 Std. Sonne/Tag, Kompostgabe im Frühjahr, Abstand 40–60 cm |
| Allgemeine Gelbfärbung | Wurzelasphyxie (wassergesättigter Boden) oder leichter Mangel | Boden belüften, Drainage verbessern (grober Sand/Bims), Kompost + besser verteilte Bewässerung |
| Weiße Flecken auf Blättern | Mehltau (warmes Wetter + Temperaturschwankungen, schlechte Luftzirkulation) | Horst auslichten, am Fuß gießen, bei Bedarf Schwefelbehandlung, Stickstoffüberschuss vermeiden |
| Angefressene Triebe | Schnecken/Nacktschnecken im Frühjahr | Fallen, bei Bedarf Ferramol, weniger "attraktiver" Mulch (Rinde), Gießen am Morgen statt am Abend |
| Horst kahlt in der Mitte aus | Natürliche Alterung, hohe Dichte | Alle 3–5 Jahre teilen, äußere Teilstücke neu pflanzen, Boden anreichern |
Tipp von La Green Touch 🌿: Pflanzen Sie den Schlangen-Knöterich in der Nähe eines natürlich kühlen Bereichs (Regenrohrabfluss, Hangfuß, Heckenrand) und bringen Sie einen "Mischmulch" (Holzhackschnitzel + Laub) an: So stabilisieren Sie die Feuchtigkeit, nähren den Boden und erhalten regelmäßigere Ähren, auch in den immer häufiger auftretenden trockenen Sommern.
📅 Pflegekalender nach Jahreszeiten
| 🌸 Frühling | ☀️ Sommer | 🍂 Herbst | ❄️ Winter |
|---|---|---|---|
| 40–50 cm jäten Kompost / organischer Dünger ausbringen Schnecken und Bewässerung nach der Pflanzung überwachen |
Tiefes Gießen in Trockenperioden Verblühte Ähren entfernen Mulch aufrechterhalten (5–8 cm) |
Pflanzen oder teilen (je nach Klima) Bewässerung reduzieren, wenn das Laub gelb wird Laub als Mulch hinzufügen |
Trockene Stängel am Ende des Winters zurückschneiden Töpfe bei Frost < –8/–10 °C schützen Überschüssiges Wasser in schwerem Boden kontrollieren |
Um Ihren Schlangen-Knöterich (Persicaria bistorta) täglich zu pflegen, hat La Green Touch die am besten geeigneten Produkte für Sie ausgewählt: Substrate, Dünger, Werkzeuge und Zubehör, empfohlen von unseren Botanikexperten 🌿.
FAQ
Wann sollte man Persicaria bistorta schneiden?
Schneiden Sie hauptsächlich, um zu reinigen: Schneiden Sie trockene Stängel im Spätwinter (Febr.–März) zurück, kurz vor dem Neuaustrieb. Nach der Blüte können Sie verblühte Ähren entfernen, um ein sauberes Aussehen zu erhalten und manchmal eine erneute Blüte auszulösen. In kontinentalem Klima (Straßburg) oder in den Bergen warten Sie das Ende starker Fröste ab, bevor Sie zurückschneiden. Im Atlantikklima (Nantes) ist die Reinigung im Spätwinter besonders nützlich, um feuchtigkeitsbedingte Krankheiten zu vermeiden.
Wie bewässere ich den Schlangen-Knöterich?
Die goldene Regel ist, den Boden frisch zu halten, besonders im ersten Jahr. Gießen Sie tief (8–12 L/Pflanze) und lassen Sie den Boden dann leicht abtrocknen, anstatt täglich kleine Mengen zu geben. Im Sommer, auf leichtem Boden oder in der Mittelmeerregion, planen Sie 2 Bewässerungen/Woche (oder sogar 3 bei Hitzewelle) und eine dicke Mulchschicht ein. Im Topf genau beobachten: Das Substrat trocknet schnell bei Wind.
Welchen Boden braucht Persicaria bistorta?
Sie bevorzugt einen humosen, frischen bis feuchten Boden, der im Sommer nicht austrocknet. Lehmige und sogar tonige Böden sind geeignet, solange sie im Winter nicht durchnässt bleiben. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist ideal; in kalkhaltigem Boden gleichen Sie mit Kompost/Lauberde und regelmäßiger Mulchung aus. Wenn Ihr Boden sehr sandig ist, reichern Sie ihn an, um die Wasserhaltefähigkeit zu erhöhen.
Braucht der Schlangen-Knöterich viel Sonne?
Er blüht besser mit Sonne, verträgt aber sehr gut Halbschatten. Peilen Sie 4–7 Stunden Licht pro Tag an: Im Atlantikklima und im Norden ist volle Sonne oft ideal; im Mittelmeerraum bevorzugen Sie die Morgensonne und leichten Schatten am Nachmittag. Wenn der Boden trocken wird, verkürzt sich die Blütezeit und das Laub leidet. In einem halbschattigen, aber kühlen Bereich bleibt er sehr dekorativ.
Wann pflanzt man den Schlangen-Knöterich in Frankreich?
Die beste Zeit ist der Herbst (Sept.–Nov.) in den meisten Regionen: Das Anwachsen ist schnell und die Pflanze ist im folgenden Sommer unabhängiger. Der Frühling (März–Mai) ist sehr gut geeignet in Regionen mit strengen Wintern oder in höheren Lagen, sobald der Boden abgetrocknet ist und die starken Fröste vorbei sind. Im Mittelmeerklima wird der Herbst dringend empfohlen, um ein zu trockenes erstes Jahr zu vermeiden.
Wie teilt man einen Schlangen-Knöterich?
Teilen Sie im Frühjahr (März–April) oder im Frühherbst (September), wenn der Boden feucht ist. Graben Sie den Horst aus und teilen Sie ihn dann in Teilstücke mit Wurzeln und Knospen. Pflanzen Sie sofort auf gleicher Höhe des Wurzelhalses wieder ein, gießen Sie 5–8 L pro Teilstück und mulchen Sie. Im Mittelmeerraum vermeiden Sie heiße Perioden: Das Anwachsen ist bei kühlen Nächten besser.
Wie pflegt man Persicaria bistorta im Winter (Frost)?
Im Freiland ist sie sehr winterhart: Der oberirdische Teil verschwindet, das ist normal. Schützen Sie den Wurzelstock vor allem vor dem Wechsel von durchnässtem Boden + Frost mit einer Mulchschicht von 5–12 cm je nach Region (dicker in kontinentalem Klima und in den Bergen). Im Topf ist Frost gefährlicher: Isolieren Sie den Behälter und bringen Sie ihn in einen frostfreien Unterstand, wenn Temperaturen unter –8 bis –10 °C angekündigt sind. Vermeiden Sie das Gießen bei Frost.
Kann man den Schlangen-Knöterich im Topf auf einer Terrasse kultivieren?
Ja, vorausgesetzt, Sie gleichen das schnellere Austrocknen aus. Wählen Sie einen Topf von mindestens 15–25 L, ein reiches Substrat und eine Oberflächenmulchschicht. Gießen Sie, sobald die oberen 3–5 cm trocken sind, besonders im Sommer und bei Wind. Im Winter schützen Sie den Topf (die Wurzeln sind dem Frost stärker ausgesetzt) und gießen Sie sehr selten, außerhalb der kalten Perioden.
Empfehlungen für Experten 🌿
Empfohlene Lichtstärke / PPFD: 15 00–45 00 Lux; ca. 200–600 µmol·m⁻²·s⁻¹ (milde volle Sonne bis heller Halbschatten)
Optimaler Boden-pH-Wert: 6,0–7,0 (Toleranz 5,5–7,5 bei frischem Boden)
EC-Nährlösung (erdlose Kultur / Topf): 1,0–1,6 mS/cm (bei starkem Wachstum auf 1,8 erhöhen, wenn regelmäßige Bewässerung)
Empfohlenes NPK: Ausgewogen wie 6-4-8 oder 8-4-10 (zu viel Stickstoff vermeiden, der das Laub auf Kosten der Ähren fördert)
Profi-Substrattyp (Topfkultur): 50 % Blumenerde, 20 % reifer Kompost, 20 % Kokosfaser oder Lauberde, 10 % Bims (Granulat 3–7 mm)
Umgebungsfeuchtigkeit: 50–75 % (schätzt eine nicht austrocknende Atmosphäre)
Mindestüberlebenstemperatur: –25 °C (USDA Zone 4) im Freiland; im Topf Wurzelrisiko ab –8/–10 °C
Teilungs-/Erneuerungsfrequenz: alle 3–5 Jahre, um einen dichten und blühfreudigen Horst zu erhalten
Empfohlener Düngertyp: organischer Langzeitdünger im Frühjahr + Algenextrakt/Flüssigdünger für die Blüte in ¼–½ Dosis im Topf
Vorbeugende Behandlung: Schachtelhalmbrühe (alle 2–3 Wochen im Frühjahr); bei Mehltau Schwefel; gegen Blattläuse Schmierseife