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Pflege - Rhipsalis Burchellii: Praktischer Leitfaden

6 min de lecture
Entretien - Rhipsalis Burchellii: Guide pratique - La Green Touch

Entdecken Sie, wie Sie Ihren Rhipsalis Burchellii pflegen können, dank der Expertentipps von La Green Touch 🌿. Befolgen Sie diese vollständige Anleitung, um Ihrer Pflanze eine ideale Umgebung und ein gedeihliches Wachstum zu bieten, angepasst an Innenräume in gemäßigtem Klima (Deutschland).

Pflege des Rhipsalis Burchellii

Rhipsalis Burchellii ist eine schlanke Epiphyte der Gattung Rhipsalis, die für ihre hängenden Stiele und ihre leichte Wuchsform geschätzt wird. Auch bekannt als Mistelkaktus, Lianenkaktus oder Rhipsalis, passt sie sich sehr gut an helle Wohnungen ohne direkte Sonneneinstrahlung an. Im gemäßigten Klima Westeuropas bieten Sie ihr stabiles, indirektes Licht, moderate Feuchtigkeit und ein durchlässiges Substrat, um ein regelmäßiges Wachstum und manchmal eine diskrete Blüte im Frühling zu fördern.

NameRhipsalis Burchellii
FamilieRhipsalis
HerkunftTropische Wälder Südamerikas (Epiphyte)
StandortIndirektes Licht, gefiltert Ost oder West, direkte Sonne vermeiden
BewässerungModeriert, zwischen zwei Wassergaben teilweise trocknen lassen
Luftfeuchtigkeit50–70 % relative Luftfeuchtigkeit empfohlen
Temperatur18–27 °C ideal, < 12 °C vermeiden
SchwierigkeitLeicht bis moderat für aufmerksame Anfänger
ToxizitätGiftig für Hunde und Katzen (Kalziumoxalate) 🐾
Andere NamenMistelkaktus, Lianenkaktus, Rhipsalis

Lichtverhältnisse und Helligkeit ☀️

Rhipsalis Burchellii bevorzugt helles, indirektes Licht. Stellen Sie die Pflanze 1–3 m von einem Ost- oder Westfenster entfernt auf; ein Südfenster ist akzeptabel, wenn die Strahlung durch eine Gardine oder den Schatten eines Balkons gefiltert wird. Helle Räume ohne Zugluft (Wohnzimmer, helles Schlafzimmer) sind gut geeignet. Im Winter stellen Sie die Pflanze etwas näher an eine Lichtquelle, aber vermeiden Sie kalte Fensterscheiben.

Anzeichen für Lichtmangel: lange Stiele, langsames Wachstum, Farbverlust und geringe Anzahl neuer Triebe.

Anzeichen für zu viel Licht: Brandflecken, gelbe oder braune Stiele, lokales Austrocknen.

Bewässerung 💧

Passen Sie die Bewässerung an die Topfgröße, die Jahreszeit und die Umgebungsfeuchtigkeit an. Bevorzugen Sie eine tiefe und punktuelle Bewässerung statt kleiner, häufiger Dosen.

Frühling–Sommer:

Häufigkeit: 10–14 cm: alle 7–12 Tage; 15–20 cm: alle 10–16 Tage.

Menge: 10–14 cm: 150–350 ml; 15–20 cm: 300–700 ml (gießen, bis es abläuft).

Herbst:

Häufigkeit: 10–14 cm: alle 10–20 Tage; 15–20 cm: alle 14–24 Tage je nach Temperatur.

Menge: ca. 20–30 % gegenüber dem Sommer reduzieren, z. B. 120–250 ml für 10–14 cm.

Winter:

Häufigkeit: 1x Gießen alle 2–4 Wochen je nach Heizung und Helligkeit.

Menge: moderat; den Wurzelballen befeuchten, ohne ihn zu durchnässen.

Anzeichen von Durst: weiche, eingerollte oder matte Blätter/Stiele; sehr trockenes Substrat in der Tiefe.

Überschuss an Wasser: diffuse Vergilbung, schwarze Flecken, Geruch von durchnässter Erde; Drainage überprüfen und Bewässerungsintervalle verlängern.

Tipp: Gießen Sie, bis es abläuft, lassen Sie dann 10–15 Minuten abtropfen; wiegen Sie den Topf vorher/nachher, um die Menge zu kalibrieren.

Luftfeuchtigkeit und Temperatur 🌫️

Ideale Luftfeuchtigkeit 50–70 % relative Feuchtigkeit. Im gemäßigten Klima Deutschlands kann die beheizte Raumluft trocken sein: Verwenden Sie einen Luftbefeuchter oder Schalen mit Blähton, um die lokale Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Ideale Temperatur 18–27 °C; schützen Sie die Pflanze, wenn die Temperatur unter 12 °C fällt, da dies das Wachstum hemmt und das Risiko von Schäden erhöht.

Umtopfen und Substrat 🪴

Rhipsalis bevorzugt ein leichtes und durchlässiges Substrat, ähnlich einer Mischung für Epiphyten. Ein leicht größerer Topf (2–4 cm mehr Durchmesser) reicht aus, um das Wachstum wieder anzukurbeln, ohne Staunässe zu riskieren.

  • Substratverhältnis: 50 % Blumenerde für Zimmerpflanzen + 30 % Pinienrinde + 20 % Perlit oder Bims.
  • Idealer Zeitpunkt: Frühjahr, vor dem Beginn des Wachstums.
  • Topf: Ein Terrakottatopf fördert die Verdunstung; auf gute Drainage achten.
Die Schritte des Umtopfens 🪴
  1. Wählen Sie einen Topf, der 2–4 cm breiter ist als der aktuelle, und reinigen Sie ihn.
  2. Bereiten Sie eine durchlässige Mischung vor (siehe oben) und legen Sie eine erste Schicht auf den Boden.
  3. Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Topf, vermeiden Sie es, die feinen Stiele zu brechen.
  4. Positionieren Sie den Wurzelballen in der Mitte, füllen Sie mit Substrat auf, ohne es zu stark anzudrücken.
  5. Gießen Sie leicht, um die Pflanze zu stabilisieren, und lassen Sie sie dann 1–2 Wochen im indirekten Schatten stehen.
  6. Überwachen Sie die Feuchtigkeit und düngen Sie erst nach 4–6 Wochen.

Vermehrung 🌱

Die Vermehrung durch Stecklinge ist einfach und ideal, um die Pflanze zu teilen oder zu verjüngen. Die Stiele wurzeln gut in Wasser oder in einer leichten Mischung.

Die Schritte der Vermehrung 🌱
  1. Wählen Sie einen gesunden Trieb von 10–15 cm mit mindestens 2 Nodien und 1 Blatt.
  2. Schneiden Sie unterhalb einer Nodie mit einem desinfizierten Werkzeug.
  3. Legen Sie den Steckling in klares Wasser oder in ein leichtes, feuchtes Substrat (Torf + Perlit-Mischung).
  4. Bei 22–26 °C mit gutem indirektem Licht halten.
  5. Wechseln Sie das Wasser oder besprühen Sie regelmäßig, bis Wurzeln erscheinen (~3–4 Wochen).
  6. Pflanzen Sie in einen endgültigen Topf um, sobald die Wurzeln 3–5 cm erreichen.

Wachstum, Dünger und Schnitt 🌱

Düngen Sie von März bis September mit einem ausgewogenen Flüssigdünger, der auf 1/4–1/2 der empfohlenen Dosis verdünnt ist, alle 4–6 Wochen. Schneiden Sie, um die Wuchsform zu kontrollieren und die Verzweigung zu fördern: Entfernen Sie trockene oder verhedderte Stiele, kürzen Sie Triebe, um die Verzweigung anzuregen. Vermeiden Sie starke Schnitte in der kalten Jahreszeit.

Häufige Probleme und Lösungen

SymptomUrsacheLösung
Weiche BlätterÜberwässerungWassergaben reduzieren, Drainage verbessern, Wurzelballen anheben
Braune FleckenSonnenbrandAn einen gefilterten Lichtstandort stellen, betroffene Blätter entfernen
Dünne und gestreckte StieleLichtmangelNäher an ein Ost-/Westfenster stellen, eine sanfte LED-Lampe hinzufügen
WollläuseStress und TrockenheitMit alkoholisierter Baumwolle reinigen, bei Bedarf mit Weißöl behandeln
Keine BlüteNicht optimale BedingungenSorgen Sie für eine relative kühle Periode und indirektes Licht, mäßig düngen

Tipp von La Green Touch 🌿

Stellen Sie eine kleine Schale mit feuchten Blähtonkügelchen unter den Topf, um die lokale Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, ohne das Substrat zu befeuchten. Dies ist eine einfache und nachhaltige Lösung, um Ihren Rhipsalis im Winter vital zu halten.

Pflegekalender nach Jahreszeiten

  • Frühling: leichtes Umtopfen bei Bedarf, Wiederaufnahme der Bewässerung und Düngung alle 4–6 Wochen.
  • Sommer: häufigere Bewässerung bei Hitze, Schutz vor direkter Sonne.
  • Herbst: Bewässerung allmählich reduzieren, Düngergaben verringern.
  • Winter: Licht priorisieren, sehr moderate Bewässerung alle 2–4 Wochen.

FAQ

Wie pflegt man eine Rhipsalis Burchellii Pflanze?

Bieten Sie ihr indirektes Licht, ein durchlässiges Substrat, moderate Bewässerung je nach Jahreszeit und eine Umgebungsfeuchtigkeit von etwa 50–70 %. Topfen Sie sie im Frühjahr um, wenn der Wurzelballen zu dicht ist, und düngen Sie leicht von März bis September.

Welchen Standort braucht Rhipsalis Burchellii?

Ein Ost- oder Westfenster mit Gardine ist ideal. Süden ist nur akzeptabel, wenn das Licht gefiltert wird. Vermeiden Sie volle Sonne und zu dunkle Standorte.

Wie gießt man Rhipsalis Burchellii?

Lassen Sie das Substrat zwischen den Wassergaben teilweise trocknen. Im Sommer häufiger gießen (siehe Spannen pro Topfdurchmesser). Im Winter die Wassergaben stark reduzieren, um Fäulnis zu vermeiden.

Wann topft man Rhipsalis Burchellii um?

Im Frühjahr, etwa alle 2–3 Jahre oder wenn die Wurzeln aus dem Topf wachsen. Wählen Sie einen 2–4 cm breiteren Topf und eine leichte, durchlässige Mischung.

Warum werden die Stiele braun?

Oft durch zu starke Sonneneinstrahlung oder zu viel Wasser. Überprüfen Sie die Drainage, reduzieren Sie direktes Licht und schneiden Sie beschädigte Teile ab.

Wie vermehrt man Rhipsalis Burchellii?

Durch Stammstecklinge: in Wasser oder in leichtem Substrat, halten Sie den Steckling bei 22–26 °C und indirektem Licht, bis Wurzeln erscheinen (~3–4 Wochen).

Empfehlungen für Experten 🌿

Lux / PPFD: 2.000–6.000 Lux (≈ 30–100 µmol/m²/s PPFD für gesundes Wachstum)

pH-Wert: 5,5–6,8 leicht sauer

EC-Wert: 0,8–1,2 mS/cm in der Wachstumsperiode

Empfohlener NPK: 10-10-10 oder 7-9-5 ausgewogen, reduzierte Dosis (¼–½) alle 4–6 Wochen anwenden

Topftyp / Profi-Substrat: Terrakottatopf, Substrat aus feiner Rinde, Kokosfasern und Perlit

Optimale Luftfeuchtigkeit: 50–70 % RH

Minimale Temperatur: 12 °C

Häufigkeit des Umtopfens: alle 2–3 Jahre je nach Wuchsstärke

Düngerart: Flüssigdünger für Zimmerpflanzen ausgewogen, oder verdünnte Orchideendüngerformel

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